Sie sind inspirierend. Sie sind grün. Sie sind anders. Wir holen sie vor den Vorhang: die außergewöhnlichsten Unternehmerinnen und Unternehmer Österreichs! Weil wir finden, dass gute Geschäftsideen mit nachhaltigem Background Schule machen sollten.

#vordenvorhang: Stefan Zeiler

Die Zukunft der Erneuerbaren Energie hat erst begonnen. Davon ist Stefan Zeiler überzeugt – genug, um sein ganzes Unternehmen darauf aufzubauen. Gemeinsam mit seiner Frau Yvonne gründete er 2019 in Reith im Alpbachtal das Unternehmen Smart Engineering GmhB. Das Ingenieurbüro plant Gebäude- und Energietechnik – Heizung, Kälte, Lüftung, Sanitär – für Gemeindebauten, Gewerbe- und Industrieobjekte, Wohnbau und Bäder. 2023 übersiedelten die beiden mitsamt ihrem Unternehmen nach Brixlegg in einen von ihnen entworfenen Neubau. Dort ist das energieautarke Wohn- und Bürogebäude der Praxistest für die eigene Planung und ein Paradebeispiel, wie ökologisches Bauen aussehen kann. Der Anspruch: wirtschaftliche Anlagenplanung mit möglichst hohem Einsatz umweltfreundlicher Systeme – Technik, die sich rechnet und trotzdem ohne fossile Energie auskommt.

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#vordenvorhang: Katarina Rot

Bei Worten wie »Nachhaltigkeit« oder »Klimawende« denken die wenigsten an ein Chemielabor. Aber genau dort arbeitet Katarina Rot seit über dreißig Jahren an einer gesünderen Zukunft für Menschen und den Planeten. »In vieler Hinsicht spiegelt mein beruflicher Weg die Veränderungen in der Welt und der Gesellschaft wider. Rechtslagen, Ansichten und Wissensstände entwickeln sich immer weiter, also hat sich auch mein berufliches Profil mitentwickelt. Kreislaufwirtschaft und Abfallwirtschaft sind auch enorm wichtige und dynamische wirtschaftliche Bereiche, in denen Chemie ein wichtiger Faktor ist und viele Lösungen bieten kann.« Als 2024 ein langjähriges Arbeitsverhältnis zu Ende ging, stand Katarina vor einer Entscheidung: nach einer neuen Arbeitgeberin suchen, oder mit ihrer Erfahrung und Expertise ein eigenes Unternehmen aufbauen.

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#vordenvorhang: Rotraud Priesner

Den Mutigen gehört die Welt. Nach 13 Jahren als Lehrererin für Englisch und Technik und Design beschloss Rotraud Priesner-Berger daher, ihrem Wunsch nach mehr Kreativität und Gestaltungsspielraum zu folgen und sich als Fotografin selbstständig zu machen. »Ich habe immer schon gern fotografiert, meine erste Kamera bekam ich, als ich 8 Jahre alt war«, erzählt sie im Interview. »Ich war auch immer gerne kreativ, habe an der Akademie der bildenden Künste studiert und mich ja auch für ein kreatives Lehramtsfach entschieden. Aber die Fotografie hat mich nie richtig losgelassen und daher entschloss ich mich, nebenberuflich Fotografie zu studieren.« Nachdem ihre Masterarbeit 2025 erfolgreich verteidigt und der Titel in der Tasche war, war klar: jetzt oder nie. Als selbstständige Fotografin liegt ihr Fokus auf Familien- und Babyfotografie sowie auf Unternehmen.

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#vordenvorhang: Julia Weiss

Julia Weiss zieht es dorthin, wo es menschelt. Seit mittlerweile über 13 Jahren ist die gebürtige Oberösterreicherin bei der Umweltorganisation Greenpeace tätig und arbeitete dabei über die Jahre hinweg nicht nur im Campaigning, sondern auch in verschiedenen Teams und in unterschiedlichen Projekten mit. Als das Thema »corporate integrity« intern immer mehr in den Fokus rückte, fand Julia ihre berufliche Bestimmung in der Wertearbeit – und darüber auch den Weg in die Selbstständigkeit. Als selbstständige Beraterin arbeitet sie mit Teams und Organisationen daran, Verhaltenskodices und Wertekatalogen Leben einzuhauchen und sie im Alltag lebendig zu halten.

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#vordenvorhang: Chrisi Hafner

Menschen durch gemeinsames Rätseln näher zusammenbringen. Dieses Ziel hat sich Chrisi Hafner zum Beruf gemacht. Seit 2025 bietet sie mit ihrem Unternehmen knistery e.U. ihren Kund:innen handgemachte Rätselspiele, maßgeschneidert auf individuelle Wünsche und Anforderungen. Das Angebot von knistery e.U. umfasst ganz unterschiedliche Arten von Rätselspielen – je nach Gruppe, Location und Ziel. Der Fokus liegt stets auf Community Building, ob nun im Rahmen einer Grätzl-Rallye, eines Firmenevents wie zum Beispiel einer Weihnachtsfeier oder Teambuilding-Aktivitäten und Netzwerkveranstaltungen, wo es darum geht, Leute, die einander noch nicht (gut) kennen, ins Gespräch zu bringen.

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#vordenvorhang: Sybille Ebner

Seit Mai 2026 gibt es in Salzburg das Studio2 für kreative Kommunikation. Gegründet wurde das Unternehmen von Sybille Ebner und Laura Stranzinger (besser bekannt als Stranzi). Gemeinsam verbinden die beiden Texterstellung mit grafischer Gestaltung und konzeptioneller Arbeit – mit Gespür für’s Detail und die feinen Unterschiede.

»Nach vielen teilweise sehr unterschiedlichen beruflichen Stationen im Marketing, beim ORF oder in der Pflege merk ich jetzt ganz deutlich: Im Studio2 fühl ich mich angekommen – und dieses Angekommen-Fühlen möchte ich auch unseren Kund:innen ermöglichen« berichtet Sybille im Interview.

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#vordenvorhang: Mario Crnković

»Reinigung und Betreuung ist für mich kein kurzfristiger Auftrag, den man einfach erledigt und geht. Es geht darum, eine langfristige Partnerschaft aufzubauen.«

Davon ist Mario Crnković nach jahrelanger Erfahrung im Bereich Gebäudebetreuung, IT-Netzwerkinfrastruktur und erneuerbaren Energien überzeugt. 2025 gründete er daher sein eigenes Dienstleistungsunternehmen in St. Jakob im Rosental.

Sein Schwerpunkt liegt auf dem professionellen und nachhaltigen Objektservice, dem technischen Hausmeisterservice sowie der Instandhaltung von Gewerbe- und Wohnimmobilien. Das Ziel ist es, Kund:innen ganzheitliche und zukunftssichere Lösungen aus einer Hand anzubieten.

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#vordenvorhang: Julia Aufschnaiter

Upcycling ist für Julia Aufschnaiter kein neuer Trend und keine kurzlebige Modeerscheinung: für Julia ist Upcycling gelebte (Familien-)Geschichte. Schon als Kind lernte sie von ihrer Oma, wie aus alten Kleidungsstücken und Stofffetzen Teppiche werden können und sie ein neues Leben erhalten anstatt in den Müll zu wandern. Das war in Tirol am Fuße des Blaufeld, von dem Julias Unternehmen BLAUFELD STUDIO seinen Namen hat. Heute lebt und arbeitet sie in Hallein, Salzburg, und fertigt in ihrem Geschäft Taschen und Accessoires aller Art aus upgecycelten Stoffen.

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#vordenvorhang: Sonja Magdihs

Steiermark in den frühen 1990ern: Ein Mountainbiker brettert waghalsig einen Berghang herab. Dicht auf den Fersen folgen weitere Fahrer; Steinchen, Matsch und Gras fliegen nach allen Seiten. Allen geht es um eines: als erster ins Ziel zu kommen. Am Rand der Rennstrecke steht eine junge Frau. Sie ist um die zwanzig und hat eine Kamera in der Hand. Sie hat nicht mehr als ein paar Sekunden, um das vorbeirauschende Spektakel in einer Handvoll Fotos einzufangen. Ihr Name ist Sonja Magdihs. Sonja ist Fotografin und entdeckte bereits zu Schulzeiten ihre Begeisterung für Fotografie – aus heutiger Sicht noch ganz old-school mit Filmrolle und komplett manueller Handhabung. »Das Fotografieren hat mir einfach unglaublich Spaß gemacht« erzählt sie im Interview. »Nach der Matura war meine Frage nur: wo kann ich das richtig lernen? Daraufhin habe ich auf der Graphischen das Kolleg für Fotografie absolviert.«

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#vordenvorhang: Michael Aumann

Michael Aumanns Karriere begann klassisch für die Unternehmensberatung: auf ein Studium der internationalen Betriebswirtschaft folgten viele Jahre als Unternehmensberater bei Accenture im Bereich Change Management, der Begleitung von Veränderungs- und Reorganisationsprozessen. Über verschiedene Kooperationen und Projekte mit etwa dem Roten Kreuz und weiteren NGOs stieß er schließlich auf Marie Ringler und das globale Netzwerk sozialer Unternehmen ASHOKA. »Durch den Kontakt mit Marie Ringler habe ich dann Gregor Demblin und Wolfgang Kowatsch kennen gelernt. Und das war der Punkt, an dem ich wusste, ich möchte und ich kann hier gemeinsam mit ihnen richtig was verändern.« In Folge entstanden die Jobplattform Career Moves und daraus schließlich myAbility.

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#vordenvorhang: Romana Ledl

Die Buchhandlung des Jahres 2026 liegt im 15. Wiener Gemeindebezirk. Und sie ist mehr als eine Buchhandlung: im Buchcafé Melange kann man Bücher nicht nur kaufen, sondern sie bei einem guten Kaffee gemütlich lesen. Neben deutschsprachigen Büchern finden Kund:innen ein breites Sortiment and Literatur auf Türkisch, Bosnisch, Serbisch und Kroatisch. Romana Ledl, die Gründerin und Inhaberin des Buchcafé Melange, freut sich heuer nicht nur über die Auszeichnung als Buchhandlung des Jahres, sondern auch über ihr zehnjähriges Jubiläum als Unternehmerin. Seit Herbst 2025 ist sie im aktuellen Lokal in der äußeren Mariahilferstraße, wo sich ihr Geschäftsfeld noch erweitert hat.

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#vordenvorhang: Julian Wareyka-Ruths

Julian Wareyka-Ruths ist eine Orchidee in seinem Fach: ein männlicher Ordnungsberater. »Ob ich der einzige in Österreich bin, traue ich mich nicht zu behaupten« lacht er. »Aber in meinem Netzwerk schon.« Seine Mission, Leute dabei zu unterstützen, wieder Struktur und Ordnung in ihre Lebensbereiche zu bringen, ist bewusst breit formuliert. »Ganz oft wird das Thema »Ordnung« in den Haushaltsbereich geschoben; man denkt in erster Linie an Küchenladen, Kleiderschränke oder das ominöse Kastl im Vorzimmer, wo von Putzmittel bis Bettwäsche hin zu Werkzeug und Verbandskasten alles kreuz und quer liegt. Das mache ich zwar auch, aber ich sehe es breiter: mir geht es um Überblick nicht nur über Besitztümer, sondern auch digitale Daten, Dokumente, Notfallmaßnahmen. Um die Frage »Finde ich im Ernstfall, was ich brauche? Findet jemand anderes im Ernstfall etwas?««

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#vordenvorhang: Raffaela Hofmann

Bei der Bank, da hat man einen sicheren Job. Diesem Credo folgte Raffaela Hofmann über zwanzig Jahre und fand heraus: ja, das stimmt schon. Auch die Bezahlung ist nicht schlecht. »Es kam aber der Punkt« sagt sie, »da ging es sich mit den Werten für mich nicht mehr aus. Das Mindset von »höher, schneller, weiter« und dabei die Vermehrung von Geld als einziges Ziel zu haben. Das konnte ich nicht mit mir vereinbaren, denn Geld hat so viel mehr Kraft, als nur das eigene Ego zu bedienen.« So begann Raffaelas Laufbahn als Unternehmerin: seit mittlerweile fünf Jahren bietet sie Fortbildungen für Lehrkräfte rund um Geld, das Finanzsystem und das Vermitteln dieser Konzepte im Unterricht. Ganz klassisch behandelt sie Themen wie Aktien, Risiko oder Volkswirtschaftslehre. Dabei fiel ihr schon bald auf, dass die Wissensvermittlung zwar funktionierte, das Thema auf emotionaler Ebene jedoch oftmals schwierig war.

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#vordenvorhang: Petra Hartlieb

Zwei Dinge, die Petra Hartlieb laut ihrer Website niemals werden wollte: Unternehmerin und Chefin. Beides ist sie mittlerweile seit über zwanzig Jahren. Gemeinsam mit ihrem Mann ist sie Inhaberin der Buchhandlung „Hartliebs Bücher« im 18. Wiener Gemeindebezirk. Nebenbei ist sie alle zwei Wochen im Literaturpodcast »Besser lesen mit dem Falter«“ zu hören, in dem sie Schriftsteller:innen zu aktuellen Veröffentlichungen interviewt. Und sie schreibt auch selbst: 2025 erhielt sie den Leo-Perutz-Preis für Wiener Kriminalliteratur für ihr Buch »Freunderlwirtschaft« (2024, Dumont), den ersten Teil einer Polit-Krimiserie.

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#vordenvorhang: Eva Lingg-Grabher

Eva Lingg-Grabher hat in Wien Architektur studiert, in Hamburg im Bereich Stadtplanung promoviert und anschließend 10 Jahre an einem Institut der Fachhochschule St. Gallen zu sozialräumlichen Themen der Raumentwicklung geforscht. Seit 2024 führt sie das Büro für Raumentwicklung in Lustenau und arbeitet dabei mit einem Netzwerk von Fachleuten aus Architektur, Raumplanung, Geografie, Soziologie und Gestaltung zusammen. Sie begleitet Gemeinden in ihrer Wohnraumentwicklung, forscht zu Themen des Wohnens und Zusammenlebens, führt Quartiersentwicklungsprojekte durch und unterrichtet Studierende der Architektur im Wohn-Entwurf sowie in der Analyse öffentlicher Räume.

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#vordenvorhang: Regina Brüll

Regina Brüll ist gelernte Fotografin und war viele Jahre lang in der Werbe- und Modefotografie tätig. Die Geburt ihrer Kinder stellte schließlich nicht nur Reginas Privatleben, sondern auch ihre berufliche Laufbahn auf den Kopf: anstatt nach ihrer zweiten Elternkarenz ins Fotostudio zurückzukehren, orientierte sie sich neu: mit Schminkworkshops und Kosmetikparties, die sie in der Region anbot. Dazu gesellte sich mit der Zeit auch der Kosmetik-Produktverkauf. Zudem bildete sie sich im Bereich Ernährung, Gesundheit und Anti-Aging weiter, um ihrem wachsenden Kund:innenstock professionelle und maßgeschneiderte Beratung bieten zu können.

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#vordenvorhang: Hannes Tschürtz

Das Festivalgelände Wiesen im Burgenland in den 1990ern: der erste Arbeitsplatz und der Beginn einer Karriere in der Musikwirtschaft für den damals 19-jährigen Hannes Tschürtz. Heute ist er Inhaber seines eigenen Plattenlabels InkMusic, das heuer sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Unter anderem sitzt er auch im Vorstand des österreichischen Musikfonds, im Vorstand des Berufsverbands der österreichischen Musikindustrie (IFPI) und als Obmann im Fachverband der Film- und Musikwirtschaft. Auch im Dachverband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten Österreichs (VMTÖ) war er 6 Jahre lang Teil des Leitungsteams.

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#vordenvorhang: Ingrid Hilmer

»Wie kann ich langfristig gesund bleiben?« Diese Frage beschäftigte Ingrid Hilmer über 25 Jahre als Diplom Gesundheits- und Krankenpflegerin oft. Heute ist sie selbstständige Yogalehrerin und Mentaltrainerin. Ihr Buch »Selbstfürsorge für Pflegekräfte« erschien 2024.

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#vordenvorhang: Veronika Korbei

Der Name ist Standort. In der Maxingstraße 2 in Wien Hietzing befindet sich das Bilderrahmengeschäft M2 von Veronika Korbei. Dort fertigen sie und ihr Team Bilderrahmen nach Maß und finden für jedes Kunstwerk das richtige Passepartout, Glas und Rahmenholz. Wie es war, in das Fach quer einzusteigen? „Eigentlich kein Problem“, erzählt Veronika im Interview. „Es brauchte nur ein bisschen Mut zur Praxis.“ 

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#vordenvorhang: Christoph Skofic

Christoph Skofic ist Filmemacher und Gründer von tannen:bach Filmproduktionen. Zum Film wollte er schon mit 15 Jahren. Damals war der gebürtige Salzburger Schüler der Ortweinschule in Graz mit Schwerpunkt Film- und Fotografie. Seit diesem Zeitpunkt war er „immer irgendwie in der Branche drin“. Als Beleuchter oder Kameramann bei Musikvideos und anderen Filmsets lernte er das Handwerk von der Pike auf. Nach der Matura zog es ihn nach München, wo er bei der Firma Weisscam an der Weiterentwicklung von Kameratechnologie mitarbeitete, speziell Zeitlupenkameras, Sensortechnologie und Kameraelektronik. Nebenbei war er als High Speed Operator bei großen Filmproduktionen im Einsatz, wie etwa „Die 3 Musketiere“ (2011) mit Christoph Waltz und Milla Jovovich.

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