Scheitern tut weh.

„Achtsam scheitern“, „Die Schönheit des Scheiterns“, „Gescheit scheitern“,  „Gescheiter (sic!) scheitern“ – die Fachliteratur zum Thema Scheitern hat eine deutlich positiv-didaktische Schlagseite.

Aber für jemanden, der gerade mitten im Straucheln begriffen ist, klingen diese Aufträge zum selbstoptierten Heldentum eher zynisch.

Geplagt von handfesten Existenzängsten, fremdbestimmter Ohnmacht gepaart mit Zweifel am eigenen Urteilsvermögen, will man vielleicht zunächst nur ein offenes Ohr oder seine heilige Ruhe.

Eine Niederlage hat einen starken emotionalen Impact und bedarf einer „Heilungsphase“. Ähnlich wie beim Verlust eines geliebten Menschen muss man „Trauerarbeit“ leisten.

Man braucht zunächst Beistand, Verständnis, Angenommensein als Mensch.

 

Genau darüber du über alle weiteren Aspekte des Scheiterns wollen wir am 29.4. bei einem online 5-Uhr-Tee sprechen. Mit dem Coach Elmar Türk, der in seiner Praxis Veränderungsprozesse begleitet, die oft auch durch Scheitern angestoßen werden.

Anmelden bei beate.hemmelmayr@gruenewirtschaft.at.

Die Teilnahme ist kostenlos.

„Ich bin gescheitert.“ Wut, Scham, Existenzangst