Wenn es um eine Zukunft geht, wie wir sie uns vorstellen, ist Mut gefragt und wir setzen uns keine Grenzen. Darum ging es bei unserer Denkwerkstatt am 8. und 9. März im Landhotel Yspertal im schönen Waldviertel.

Rund 40 innovative, optimistische, fröhliche und besonders engagierte UnternehmerInnen, trafen sich in der Waldviertler Idylle zur Visionsarbeit. Zum Auftakt gab uns Kommunikationsprofi und GW-Mandatar Marco Schreuder einen Crashkurs zum Thema Mobilisierung in sozialen Netzwerken – denn die Zukunft gestalten heißt auch, die eigenen Botschaften erfolgreich verbreiten.

Marco Schreuder und die sozialen Medien (Foto: Claus Muhr).

Visionär wurde es dann am nächsten Tag. Eric Frey, leitender Redakteur des Standard, lieferte als „professioneller Optimist“ in Zukunftsfragen mit seinem Impulsvortrag den Spannungsbogen für die spätere thematische Verdichtung in der Gruppe. Freys Vertrauen in häufig kritisierte Technologien – also Gentechnik, CCS, Digitalisierung und Kernfusion – sorgte für angeregte Debatten und erweiterte die Diskussion für die spätere Visionsarbeit.

Eric Frey und Sabine Jungwirth (Foto: Claus Muhr).

Wie sieht eigentlich ein „gutes Leben“ in der Zukunft aus? Welche Rahmenbedingungen wollen wir haben? Diese Fragen beantwortete unsere Bundessprecherin Sabine Jungwirth zum Start der Workshop-Intensivphase mit dem 4-in-1-Modell nach der Soziologin Frigga Haug. Der (Arbeits)Tag soll demnach in vier gleichgewichtete Teile gegliedert sein:
die Erwerbsarbeit

  • die gemeinwohlorientierte, soziale Arbeit und Familienarbeit
  • die berufliche und kulturelle Weiterbildung und Entfaltung
  • sowie die Möglichkeit zum politischen Engagement
Visionäre Gruppenarbeit (Foto: Claus Muhr).

Entlang dieser Linien eines individuell guten Lebens schärften die TeilnehmerInnen ihre Vision von der Gesellschaft der Zukunft. Darin hatte die Bedarfsorientierte Grundsicherung als Mittel und Motor des gesellschaftlichen Zusammenhalts ebenso Platz wie ein vereintes Europa, wie faire Steuern und Abgaben oder Bausteine einer fairen Wirtschaft, also Sharing Economy und Regionalität. Dass sich Frauen mit Männern aus Sicht der Grünen UnternehmerInnen in Zukunft wirtschaftlich weltweit auf Augenhöhe begegnen, verstand sich von selbst.

Fazit der TeilnehmerInnen nach 24 Stunden intensiver Visionsarbeit: Die Zukunft Grün statt schwarz sehen? Ja, Kamma!

Künftig kann die Zukunft kommen (Foto: Claus Muhr).
Denkwerkstatt, Yspertal, Gruppenbild, Foto: Claus Muhr
Mutig sein? Ja, Kamma! Denkwerkstatt in Yspertal, 8. und 9. März 2019 (Foto: Claus Muhr)