Die Grüne Wirtschaft hat in der jüngsten Sitzung des Vorarlberger Wirtschaftsparlaments einen umfangreichen Antrag auf Ausbau der Unterstützung von Unternehmer:innen mit Familien durchgesetzt.

Der GW-Antrag wurde nach einem Abänderungsantrag des ÖVP-Wirtschaftsbundes einstimmig angenommen. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg wird sich demnach beim Bund für eine Reform des Kinderbetreuungsgeldes für Unternehmer:innen einsetzen, u. a. für einen erleichterten Zugang und bei der Landesregierung und den Gemeinden für einen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze ab dem ersten Lebensjahr, wie vom neuen Gesetz für Bildung und Betreuung von Kindern vorgesehen. Die WK Vorarlberg fördert in Zukunft zusätzlich Betriebskindergärten für einzelne Unternehmen und unterstützt bei Unternehmenszusammenschlüssen die Initiierung von privaten Kinderbetreuungsplätzen.

Gemeinsamer Erfolg

Der im Antrag enthaltene Punkt zum Thema Pensionssplitting wurde mit dem Verweis auf den Informationsauftrag der Sozialversicherung der Selbstständigen abgelehnt.

»Wir bleiben aber weiter dran und befürworten eine Informationsoffensive, zum Beispiel in der wöchentlichen Zeitschrift ‘Die Wirtschaft’«, sagt GW-Regionalsprecher Christoph Hiebl. Er bedankte sich bei Katharina Wiesflecker, Sabine Juffinger, Natascha Soursos und Gabriela Harmtodt, die maßgeblich zum Erfolg des Antrages der Grünen Wirtschaft beigetragen haben.