Sechs steirische Nachhaltigkeitsinitiativen unterstützen Unternehmen dabei.

Aufgrund der Klimakrise stehen Gesellschaft und Wirtschaft vor der großen Herausforderung, einen positiven Wandel und einen zielgerichteten Umbau unseres Wirtschaftssystems voranzutreiben. Wie können Unternehmen diesen Prozess in ihren Unternehmen ganz konkret umsetzen? Was bedeutet das für ihr Kerngeschäft? Welche Möglichkeiten gibt es, Betriebsprozesse ökologischer zu gestalten und mit der Steigerung der ökologischen und sozialen Performance langfristig auch Kosten zu sparen?

Alle ausgewählten steirischen Nachhaltigkeitsinitiativen beziehen sich in ihren Programmen auf die Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals, SDGs). Die SDGs, die 2015 von 193 Staaten unterzeichnet wurden und damit weltweit gültig sind, haben einen ganzheitlichen Entwicklungsansatz, der die drei Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Ökologie gleichrangig berücksichtigt und dabei auch die Wahrung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Good Governance, Frieden und Sicherheit einfordert.

Ziel der Nachhaltigkeitsprogramme ist es, Veränderungsprozesse im Unternehmen anzustoßen und zu begleiten. Diese zielen unabhängig von der Unternehmensgröße darauf ab, betriebliche Emissionen zu reduzieren, natürliche Ressourcen zu schonen, soziale Maßnahmen zu setzen und gleichzeitig die Kosten für Unternehmen zu senken (Profit für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft). Weiters kann durch das Veröffentlichen der Maßnahmen das Image des Unternehmens verbessert werden.

Zusätzlich bieten die meisten Programme folgendes an:

  • Kooperations- und Netzwerktätigkeiten
  • Unterstützung in der Organisationsentwicklung
  • Persönliche Prozessberatung und -begleitung
  • Workshops zum Thema »Nachhaltiges Wirtschaften«
  • Meist gibt es Fördermöglichkeiten sowie ein externes Audit

An welchen Stellschrauben in deinem Unternehmen kannst du drehen, wenn du dein Unternehmen zukunftsfit betreiben möchtest? Abhängig von der Unternehmensgröße, von der Unternehmensstruktur, der Produkt- und Angebotsausrichtung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für dich. Nicht jedes Programm ist für jede:n geeignet. Verschaffe dir hier einen ersten Einblick:

Sechs Nachhaltigkeitsinitiativen in der Steiermark

Nachhaltige Steiermark: www.win.steiermark.at
Silke Leichtfried: silke.leichtfried@stmk.gv.at

Green Market: https://www.green-market.at/
Gerhard Maier: gerhard.maier@primawera.com

Social Business Hub Styria: https://socialbusinesshub.at/
Rüdiger Wetzl-Piewald: ruediger.wetzl@sbcs.at

Gemeinwohl Ökonomie Steiermark: https://web.ecogood.org/de/Steiermark/
Ulli Fejer: ulrike.fejer@ecogood.org
Ilse Lang: ilse.lang@ecogood.org

Institut für Nachhaltiges Wirtschaften: https://nachhaltiges-wirtschaften.at/
Christian Kozina: ck@nachhaltiges-wirtschaften.at

ÖKOPROFIT GRAZ: https://www.umwelt.graz.at/cms/ziel/4850024/DE/
Roland Kloss: Roland.Kloss@stadt.graz.at

Helene Zand, im Mai 2021

*Dieser Artikel ist ein Bericht über eine online-Messe, bei der diese sechs steirischen Nachhaltigkeitsinitiativen ihre Projekte vorstellten.