Seit 1999 für dich aktiv: Uns gibt es nicht erst seit gestern. Meilensteine, Erfolge, Themen-Schwerpunkte – was wir in den letzten 20 Jahren so alles gemacht und erreicht haben, erfährst du hier im Schnelldurchlauf.

Herbst 1999
  • Unternehmer*innen aus Wien haben die Idee, mit einer Grünen Liste bei der Wiener Wirtschaftskammer-Wahl anzutreten.
März 2000
  • Die Grüne Wirtschaft erringt bei der Wiener Wirtschaftskammer-Wahl 5,7% der Stimmen und 60 Fachgruppen-Mandate. Zwei Grüne Mandatar*innen ziehen ins Wiener Wirtschaftsparlament ein.
Frühjahr 2000
  • Gründung des Vereins, erste Generalversammlung, Wahl des ersten Vorstands.
2001
  • Bezug des Vereinsbüros in der Gardegasse in Wien Neubau mit einer Mitarbeiterin.
2001 – 2004
  • Organisatorische Aufbauarbeit. Gründung von Landesgruppen in allen Bundesländern. Die Strukturen, Statuten und Finanzen des lokalen Wiener Vereins müssen für die Erfordernisse einer bundesweiten Organisation adaptiert werden. Einrichtung des Bundesländerausschusses als bundesweites Steuerungsgremium.
Herbst 2004
  • Verweigerung einer Beteiligung an der traditionellen »Friedenswahl« in Vorarlberg. Zum ersten Mal muss in Vorarlberg eine Wirtschaftskammer-Wahl stattfinden. Die Grüne Wirtschaft bringt Demokratie in die Kammer.
März 2005
  • Die Grüne Wirtschaft tritt mit mehr als 800 Kandidat*innen bundesweit zu den Wirtschaftskammer-Wahlen an und erringt bundesweit 4,5% der Stimmen sowie 290 Fachgruppen-Mandate. Die Grüne Wirtschaft wird in Wien drittstärkste Fraktion und erreicht in Vorarlberg auf Anhieb 18,7% der Stimmen. Mit einem Schlag schafft die Grüne Wirtschaft den Einzug in alle Wirtschaftsparlamente sowie ins Erweiterte Präsidium der WKÖ.
2005 – 2006
  • Weiterer Organisationsaufbau mit Struktur-, Statuten- und Finanzreform. Gründung von Landesbüros, Anstellung von Mitarbeiter*innen in den Landesgruppen. Einführung des Delegiertensystems bei der Generalversammlung.
2006
  • EPU-Kampagne: Die Grüne Wirtschaft gibt 200.000 Ein-Personen-Unternehmer*innen (EPU) eine »Starke Stimme« und macht auch während des Nationalrats-Wahlkampfs die Bedürfnisse der EPU bundesweit zum Thema.
2007
  • Energiewende-Kampagne: Die Grüne Wirtschaft macht die Energiekrise und die wirtschaftlichen Chancen erneuerbarer Energieträger zum Thema. Internationale Tagung »Last Exit Energiewende« mit der deutschen Schwester-Organisation UnternehmensGrün und Hermann Scheer, Träger des »Alternativen Nobelpreises«, in Salzburg.
Mai 2008
  • Eröffnung des neuen Bundesbüros in der Blümelgasse 1, 1060 Wien.
  • Logo »Das Wirtschaftswunder bist du!«
2009
  • Mit der Kampagne »Das Wirtschaftswunder bist du!« thematisiert die Grüne Wirtschaft die wichtige Rolle der Kleinstunternehmen vor dem Hintergrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise.
März 2010
  • Die Grüne Wirtschaft tritt bundesweit mit über 1.200 Kandidat*innen in fast 400 Fachorganisationen zu den Wirtschaftskammer-Wahlen an. Mehr als 5.000 österreichische Unternehmen unterstützen die Kandidatur.
  • Symbolische Übergabe von 5.000 Unterstützungserklärungen.
  • Die Grüne Wirtschaft gewinnt die Wirtschaftskammer-Wahlen und legt als einzige Fraktion sowohl bei Stimmen und Mandaten als auch Prozenten (5,7% statt bisher 4,5%) zu und erringt bundesweit 349 Fachgruppen-Mandate.
2011
  • Die Grüne Wirtschaft macht »Peak oil« und die drohenden Versorgungsengpässe mit fossilen Energieträgern zum Thema. Ein Immobilienspekulations-Skandal, teilweise aufgedeckt von der Grünen Wirtschaft, erschüttert die Kammerorganisation. Die Pensionskassen AG der Wirtschaftskammern und der WKO-Pensionsfonds stehen knapp vor dem Zusammenbruch und müssen mit einem Aufwand von mehr als 100 Mio. Euro saniert werden.
2012
  • Die soziale Lage der Selbstständigen bzw. deren bessere soziale Absicherung prägt die politische Arbeit der Grünen Wirtschaft innerhalb der Kammer. Als zweiten großen Schwerpunkt rückt die Grüne Wirtschaft das Thema »Postwachstumsökonomie« ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Im November findet die Tagung »Wirtschaft XXL – Wie lange wachsen wir noch?« in Wien statt.
2013
  • Intensive Vorbereitung auf die Wirtschaftskammer-Wahlen 2015. Die Grüne Wirtschaft bekommt ein neues Logo.
2014/15
  • Die Grüne Wirtschaft tritt so stark wie noch nie mit mehr als 1.400 Kandidat*innen in über 400 Fachorganisationen zu den Wirtschaftskammer-Wahlen an. Das Motto lautet: »Ändern gut. Alles gut.«
2015
  • Die Grüne Wirtschaft erreicht bei den Wirtschaftkammerwahlen das beste Ergebnis seit ihrer Gründung und stellt rund 600 Mandatar*innen, 9 Fachgruppen-Obleute sowie 57 -Stellvertreter*innen. In der Wiener Wirschaftskammer gibt es erstmals einen Vizepräsidenten der Grünen Wirtschaft.
  • Im Sommer fällt der Startschuss zu einer umfassenden Organisationsreform.
2016
  • Die Grüne Wirtschaft schärft ihr öffentliches Profil als einzige Opposition in der Wirtschaftskammer und legt Alternativvorschläge zur Reform der Wirtschaftskammer vor.
  • Thematische Schwerpunkte werden zu Jungunternehmen, Sharing Economy, Neue Arbeitswelten und in Tirol zu alternativen Wegen im Tourismus gesetzt.
2017
  • Die Grüne Wirtschaft diskutiert intensiv über das Bedingungslose Grundeinkommen und zu E-Mobilität.
  • Die Organisationsentwicklung mündet in einer umfassenden Strukturreform, mit der u.a. neue Formen der Entscheidungsfindung eingeführt werden.
2018
  • Die Strategie und Kommunikationslinie für die Wirtschaftskammerwahlen 2020 wird festgelegt. Der neue Claim lautet »Grün wirtschaften und erfolgreich sein – Ja, Kamma!«.
  • Die Grüne Wirtschaft stellt Lösungen für den Fachkräftemangel vor und thematisiert die Vorteile von Regionalwirtschaft und Kreislaufwirtschaft.
2019
  • Die Grüne Wirtschaft setzt mit einem Musterprozess die Neuregelung des Kinderbetreuungsgeldes durch und einen Schwerpunkt für Hybride Unternehmer*innen und Start-Ups.
  • Die Erfolgreiche Kontrollarbeit als Opposition in der Wirtschaftskammer wird fortgeführt: Der Pensionsfonds der Kammer sowie der Wirtschaftskammer-Inseratenaffäre werden öffentlich und im Wirtschaftsparlament kritisiert.
2020

Die Grüne Wirtschaft tritt mit mehr als 1.500 Kandidat*innen und beinahe 3.000 Unterstützer*innen bei den Wirtschaftskammerwahlen 2020 an.