Gemeinsam Mehr rausholen
Die Grüne Wirtschaft ist die Interessensvertretung der Mutigen, der Pionier:innen, der Anpacker:innen in der Wirtschaftskammer.
EPU prägen die wirtschaftliche Struktur Wiens maßgeblich. Über 72.000 Ein-Personen-Unternehmen stehen für Vielfalt, Innovation und Flexibilität – und tragen wesentlich dazu bei, dass sich die Wiener Wirtschaft stabil und anpassungsfähig entwickelt. Gerade diese breite Streuung an Branchen, Geschäftsmodellen und Unternehmensgrößen macht den Standort resilient gegenüber Krisen.
Seit unserem Bestehen treten wir für die Anliegen der EPU ein. Wir kennen deine Bedürfnisse. Viele von uns sind ja genauso EPU wie du!
Gemeinsam bilden wir ein starkes Netzwerk in Österreich.
Wir setzen auf Fairness, Klimaschutz und Chancengleichheit.
Wir fordern für uns EPU:
- Krankengeld am dem 4. Krankenstandstag
- Anspruch auf Arbeitslosengeld nach einem Jahr Erwerbstätigkeit
- Abschaffung der Mehrfachversicherungs-Pflicht für hybride Unternehmer:innen
- Wiedereinführung und Ausbau des EPU-Centers
Um deinen Erfolg zu boosten, bieten wir dir ein wirkungsvolles Fortbildungs- und Vernetzungsangebot speziell für EPU – und das GRATIS! Beginnend mit der Tag der Akquise:
Wann: 17.9.2026 8:30–17 Uhr
Wo: Hauswirtschaft, Bruno-Marek-Allee 5/1, 1020 Wien
Ein ganzer Tag im Zeichen der Akquise.
Unsere EPU-Forderung im Detail:
Soziale Absicherung stärken
1. Krankengeld für Selbstständige ab dem 4. Krankenstandstag statt wie bisher nach 42
Tagen: wer krank ist, kann nicht arbeiten, wer nicht arbeitet, verdient nichts.
2. Anspruch auf Arbeitslosengeld nach einem Jahr Erwerbstätigkeit, analog zu
Angestellten – Selbstständigkeit darf kein Schutzlosigkeitsrisiko sein.
3. Abschaffung der Mehrfachversicherungspflicht für hybride Unternehmer:innen– wer
sowohl angestellt als auch selbstständig ist, soll nicht doppelt zahlen müssen.Beratung & Service ausbauen
4. Wiedereinführung und Ausbau des EPU-Centers sowie einer eigenen EPU-
Sprecher:innen-Funktion in der WKW.
5. Niederschwellige, kostenlose Krisenberatung durch die WKW – nicht erst bei
drohender Insolvenz, sondern präventiv, bevor die 4.000 Euro weg sind.
Liquidität & Kosten entlasten
6. Temporäre WKO-Beitragsreduktion in Krisenzeiten für EPU und Kleinstbetriebe – wer
kämpft, soll nicht auch noch von der eigenen Interessenvertretung belastet werden.
7. EPU-spezifische Entlastung aktiv einfordern: Die WKW möge sich dafür einsetzen,
Entlastungspakete zu schaffen, die EPU berücksichtigen: etwa die Reduktion der SVS-
Mindestbeiträge.
Sichtbarkeit & Marktzugang verbessern
8. WKW als aktive Vermittlungsplattform: EPU bei öffentlichen Vergaben und
Ausschreibungen gezielt fördern und sichtbar machen – Kleinstbetriebe werden bei
öffentlichen Aufträgen systematisch benachteiligt.
Altersabsicherung
9. Grundpension von 1.200 Euro für Selbstständige – insbesondere Frauen, deren
durchschnittliche Nettopension bei erschreckenden 830 Euro liegt.
Digitalisierung & Bürokratieabbau
10. Unbürokratischer IT-Support und Digitalisierungshilfe für EPU durch die WKW – EPU
haben keine IT-Abteilung, keinen Steuerberater auf Zuruf, keine Compliance-
Verantwortlichen. Die Kammer muss diese Lücke füllen.