Die Wirtschaftskammer Österreich steht an einem Wendepunkt. Nach den vergangenen Turbulenzen wurde ein Reformprozess gestartet, in dem nun Inhalte und Vorschläge gesammelt werden.

Die Grüne Wirtschaft bringt sich dabei mit einem umfassenden Paket ein. Unsere Position basiert auf langjähriger Auseinandersetzung mit der Kammer und auf zahlreichen Rückmeldungen aus unserem Netzwerk. Über 400 Unternehmer:innen haben ihre Erfahrungen eingebracht und zeigen klar, wo es Veränderung braucht.

Im Zentrum stehen drei große Reformziele:
eine schlankere Organisation, eine faire Finanzierung und volle Transparenz. Ergänzt wird das durch Vorschläge zur demokratischen Erneuerung, zur inhaltlichen Neuausrichtung und zur Überprüfung von Aufgaben und Angeboten der Kammer.

Eine Verschlankung der Kammer – aus 10 mach 1

Die aktuelle Struktur ist aufgebläht, teuer und ineffizient. Tausende Gremien und Parallelstrukturen binden Ressourcen, die eigentlich den Mitgliedern zugutekommen sollten. Wir wollen eine moderne, bundesweit schlagkräftige Interessenvertretung statt neunfacher Doppelgleisigkeiten.

Gerade Ein-Personen-Unternehmen leiden unter steigenden Kosten. Gleichzeitig verfügt die Kammer über Milliarden an Einnahmen und Rücklagen. Unser Ziel ist klar: spürbare Entlastung für kleine Betriebe und ein faires Beitragssystem, das sich an der wirtschaftlichen Realität orientiert.

Wer Pflichtmitglied ist und Beiträge zahlt, hat ein Recht auf vollständige Einsicht. Wir fordern klare, öffentliche Informationen über Finanzen, Entscheidungen und Leistungen der Kammer; von Budgets über Beschlüsse bis hin zu Auftragsvergaben.

Unsere Forderungen im Detail

Unsere gesamten Forderungen und konkreten Anträge für die Arbeitsgruppe findest du hier: