Am Donnerstag, den 12. März, fand die Zukunfterei der Grünen Wirtschaft Kärnten zum ersten Mal hybrid statt. Die Veranstaltung wurde parallel in Klagenfurt und in Salzburg abgehalten. Der Impuls zum Thema „Zwischen Effizienz und Gewissen: Wie Unternehmen KI sinnvoll einsetzen können“ wurde live aus Klagenfurt nach Salzburg übertragen.
Vanessa Raffeiner von AI-ffinity e.U. gab Einblicke, wie Künstliche Intelligenz (KI) verantwortungsvoll in Geschäftsmodelle, Prozesse und Entscheidungsräume integriert werden kann, ohne die Verantwortung aus der Hand zu geben. Dabei wurden sowohl Chancen als auch ethische Fragestellungen kritisch beleuchtet und in Kleingruppen diskutiert.
Die Teilnehmenden hatten in beiden Bundesländern die Gelegenheit, sich auszutauschen und zu diskutieren, wie Effizienz und Integrität in Unternehmen zusammengebracht werden können. Dabei wurde unter anderem deutlich, dass viele den Wunsch haben, sich noch stärker mit rechtlichen Fragen und dem AI Act auseinanderzusetzen. Auch ein bewussterer Umgang mit KI war ein zentrales Thema: an manchen Stellen selbst weiterzudenken, genauer hinzuschauen oder andere Menschen zu fragen, statt sich vorschnell auf KI-Ausgaben zu verlassen. Mehrere Teilnehmende betonten außerdem, dass sie der ökologische Impact von KI überrascht habe und sie künftig bewusster damit umgehen möchten. Ebenfalls aufgekommen ist die Frage, wo herkömmliche Software gegenüber KI vielleicht sogar die bessere Lösung sein kann.
Die Veranstaltung bot Inspiration für Unternehmer:innen, die KI nicht nur als Werkzeug zur Effizienzsteigerung sehen, sondern auch verantwortungsvoll und ethisch einsetzen möchten – und die sich fragen, welche Rahmenbedingungen es dafür braucht. Zum Abschluss erfolgte noch ein bundesländerübergreifender gemeinsamer Austausch, bevor es in Salzburg und Klagenfurt zum individuellen gemütlichen Beisammensein überging.
Hier ein paar Eindrücke von der Veranstaltung:
Fotos: Grüne Wirtschaft /Anna Pirato





