Die Grüne Wirtschaft Tirol fordert erneut einen grundlegenden Neustart der Wirtschaftskammer. Für Regionalsprecherin Krista Sommer ist klar: „Die anhaltenden Debatten über Funktionsgebühren und mangelnde Transparenz haben das Vertrauen vieler Unternehmer:innen massiv beschädigt. Jetzt braucht es einen echten Kulturwandel – mehr Offenheit, moderne Strukturen und eine klare Orientierung an den Bedürfnissen aller Mitglieder.“

Bei ihrer Generalversammlung am Wochenende verabschiedete die Grüne Wirtschaft eine umfassende Reform-Resolution. Gefordert werden eine schlanke und effiziente Kammerstruktur, faire und nachvollziehbare Beiträge – mit besonderer Entlastung für EPUs und Kleinbetriebe – sowie die schrittweise Abschaffung der KU2. Zudem soll eine demokratische Wahlrechtsreform die direkte Wahl der Fachorganisationen und politischen Gremien ermöglichen.
(Hier der vollständige Antrag)

Darüber hinaus müsse die Wirtschaftskammer ihre Rolle als Zukunftspartnerin der Betriebe stärken: Klimaschutz als wirtschaftliche Chance, eine klare proeuropäische Ausrichtung sowie aktive Unterstützung beim digitalen und technologischen Wandel sollen im Zentrum stehen.

„Es ist Zeit für einen echten Neustart. Die notwendigen Reformen liegen am Tisch – jetzt müssen sie auch umgesetzt werden“, betont Sommer.