Am 11. November 2025 fand das Vorarlberger Wirtschaftsparlament im Montforthaus in Feldkirch statt.

Die Veranstaltung wurde von Wirtschaftskammerpräsident KommR Karlheinz Kopf eröffnet und startete mit einem Einblick in die Themen der Landespolitik von Landesrat Mag. Marco Tittler.

Im Anschluss daran präsentierte KommR Wilfried Hopfner einen Rückblick auf die Aktivitäten der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) im vergangenen Jahr und stellte den Voranschlag der WKV für das Jahr 2026 vor.

Die Abgeordneten der Grünen Wirtschaft haben dem Budget der Wirtschaftskammer für 2026 nicht zugestimmt. „Im Budgetvoranschlag sind keine Spar- oder Effizienzabsichten erkennbar. Das ist angesichts der hohen Einnahmen und Rücklagen der Kammer nicht nachvollziehbar“, sagt Christoph Hiebl, Landessprecher der Grünen Wirtschaft Vorarlberg dazu.

Zum Ende wurden die von den UNOS und der Grünen Wirtschaft eingebrachten Anträge zum Wirtschaftsparlament behandelt.

Mit zwei Anträgen brachte die Grüne Wirtschaft beim diesjährigen Wirtschaftsparlament zentrale Zukunftsthemen auf den Tisch: eine Reform der Wirtschaftskammer sowie eine faktenbasierte Entbürokratisierung. Beide Anliegen wurden von der Mehrheit des Wirtschaftsparlaments grundsätzlich unterstützt, jedoch durch Abänderungsanträge des Wirtschaftsbundes inhaltlich verändert.

„Dass unsere Themen übernommen werden, zeigt, dass sie wichtig und richtig sind“, so Christoph Hiebl. „Doch entscheidende Punkte – etwa die Deckelung der Grundumlage für EPU, oder mehr Transparenz bei der Wähler:innengruppenförderung – wurden auf Druck des Vorarlberger Wirtschaft abgeschwächt.“