Weit mehr als unbehandelte Särge
Grätzl-Werk-Stadt No. 64

Mit der Verwendung unbehandelter Särge, sowie vollständig abbaubarer Innenmaterialien und Urnen setzt das 2024 gegründete Bestattungsunternehmen »Tamo« auf genau jene Werte, für die grün wirtschaftende Unternehmen stehen: nachhaltiges und soziales Wirtschaften. So wird bei der Bestattungsarbeit auch Zugänglichkeit groß geschrieben. Das bedeutet barrierefreie Trauerfeiern, Gebärden-Dolmetscher:innen und einfache Sprache, damit alle Abschied nehmen können. Nachhaltigkeit wird also ganzheitlich gedacht: Auch in der Bestattung!
Bestatten heißt bei Tamo soziale Arbeit. Zentral ist, dass Trauernde persönlich begleitet und individuelle Abschiedsrituale gemeinsam mit den Zugehörigen entwickelt werden. Die Zeit zwischen Tod und Beisetzung wird als ein wertvoller Moment verstanden, der mit Kreativität und einfühlsamer Beratung gestaltet wird.

Ab August zieht Tamo ins Neubauquartier »Village im Dritten« also mitten ins Leben. Das neue Zuhause ist im nachhaltigen Holzhybridbau erreichtet und befindet sich in nächster Nähe zu Bildungseinrichtungen, einer vielfältigen Wohngemeinschaft, Kita, Pensionist*innen-Klub und Food Co-op. Damit holen die Unternehmer:innen, die vor der gemeinsamen Gründung schon in unterschiedlichen Bestattungsunternehmen in Österreich und Deutschland Erfahrungen gesammelt hatten, den letzten Weg ins Grätzlleben. Denn würdevolles Abschiednehmen stärkt eine Gemeinschaft.
Für Tamo ist Bestattung mehr als ein Ritual: Sie ist ein Akt des Zusammenlebens und des Respekts gegenüber den Verstorbenen und ihren Zugehörigen. Hiermit wird sowohl die Gemeinschaft der Trauernden als auch die Gesellschaft als Ganzes gestärkt. Denn das Firmenmotto lautet nicht umsonst: Gemeinsam Abschied nehmen. Trauerbegleitendes Bestatten.
Fotocredits: Tamo Bestattungen