Freitag 25. Mai 2018
  • Eine ganz andere Kammer.

Kammerreform

Zeit für Reformen, Herr Dr. Mahrer!

Neuer Präsident – neuer Input! Am 18. Mai übergibt Urgestein Christoph Leitl seinen Chefsessel an den 44-jährigen Harald Mahrer. Damit mit dem Generationenwechsel an der Spitze der Wirtschaftskammer auch endlich Bewegung ins rostige Getriebe der WKO kommt, geben wir dem designierten Präsidenten zum Neustart frische Ideen mit auf den Weg. Immerhin gilt der PR-Experte und „digitale Dandy“ (profil) als innovativ und vorausdenkend. Wir werden sehen.

 

Wirtschaftskammer neu – wir haben den Plan

 

Wir wissen, wie man die Wirtschaftskammer fit für's 21. Jahrhundert macht. Wie genau, zeigen wir euch ab sofort hier. Jede Woche neu! 

 

Plan #1

Grüne Wirtschaft/Lina BibaricWeg mit dem Speck!

Genauer gesagt: Weg mit den Mehrfach-Umlagen! Wir wollen die Grundumlagen und die Kammerumlage 2 abschaffen. Dafür wird die Kammerumlage 1 auf alle Mitglieder ausgedehnt. Aber keine Sorge: Hast du als Ein-Personen-Unternehmen nur einen geringen Umsatz, zahlst du pauschal maximal 100 Euro pro Jahr. 


 

Plan #2

Grüne Wirtschaft/Lina BibaricEine Kammer für ganz Österreich reicht!
Denn wozu braucht man zehn, die alle das Gleiche tun? Kostet nur Geld und ist ineffizient. Wir wollen die Kammerstruktur der Wirtschaftskammer erneuern: Länderkammern zu regionalen Geschäftsstellen mit Servicecharakter zusammenlegen und bundesweit nur eine einzige Branchenvertretung installieren. Das spart richtig viel Geld – derzeit zahlen Österreichs UnternehmerInnen rund eine dreiviertel Milliarde Kammerumlagen, die in ein unnötig aufgeblähtes System fließen. 

 

Plan #3

Grüne Wirtschaft/Lina Bibaric

100 € sind genug!

Maximal 100 Euro pauschale Kammerbeiträge für EPU sind genug! Außerdem müssen die Umlagen-Gelder gerechter verteilt werden – nämlich nach Notwendigkeit, nicht nach Mitgliedschaften. Damit die einen Fachverbände nicht im Geld schwimmen, während den anderen das Wasser bis zum Hals steht.

 

 

 

Plan #4

Volle Transparenz!

Die Wirtschaftskammer gleicht einem Geheimbund: Nicht-öffentliche Sitzungen, geheime Sitzungsunterlagen. Und was mit den Geldern passiert, weiß kaum ein Mitglied so genau. Das wollen wir ändern – indem wir alle Sitzungen öffentlich machen, Sitzungsunterlagen inklusive. Die Förderung der politischen Fraktionen soll zudem sparsamer und gesetzlich genau geregelt werden.

 

 Grüne Wirtschaft/Lina Bibaric

 

 

Sabine Jungwirth | © August Lechner
Sabine Jungwirth

Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft

 

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