Die Erfolge der Grünen Wirtschaft haben den ÖVP-Wirtschaftsbund
nervös gemacht. Mit allen Mitteln wurde in den vergangenen
beiden Wochen versucht, Grüne UnternehmerInnen an einer
Kandidatur zu hindern.
In Vorarlberg und im Burgenland gab es persönliche Drohungen.
Im Rest Österreichs zahlreiche bürokratische Schikanen – speziell
gegen KandidatInnen mit Migrationshintergrund.
Parallel zu diesen Einschüchterungsversuchen, von denen sich
die Grüne Wirtschaft nicht beeindrucken lässt, versucht der
ÖVP-Wirtschaftsbund auch mit zahlreichen anderen überaus
unfairen Methoden, das Wahlergebnis zu seinen
Gunsten zu beeinflussen.

Präsidenten-Werbung auf Kosten der Mitglieder
Nur zwei extreme Beispiele: In der Wirtschaftskammer Tirol
wird aus den Mitgliedsbeiträgen der Kammermitglieder eine fast
»nordkoreanische« Kampagne für ÖVP-Kammerpräsident
Jürgen Bodenseer finanziert (Bild).
Und in Wien sollen die Wahlberechtigten ihre Wahlkarten nicht
bei der Kammer, sondern beim ÖVP-Wirtschaftsbund bestellen.
Die Grüne Wirtschaft hat zahlreiche überaus bedenkliche
Regelverstöße gesammelt:
»Dossier SOS DEMOKRATIE