Freitag 3. September 2010

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Wirtschaftskammer-Wahl | 15.01.2010



Grüne Wirtschaft reicht mehr als 400 Wahlvorschläge ein!

Wir stehen damit bei Wahl auf rund 85% aller Stimmzettel.



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Am 15. Jänner 2010 hat die Grüne Wirtschaft rund 400 Wahlvorschläge

mit über 1.200 KandidatInnen und rund 4.000 UnterstützerInnen

bei der Wirtschaftskammer eingereicht. Mehr als 5.000

»Wirtschaftswunder« haben es möglich gemacht, dass die

Grüne Wirtschaft bei der Wirtschaftskammer-Wahl auf rund

85% aller Stimmzettel aufscheint.


Aus diesem Anlass übergab Volker Plass, Bundessprecher

der Grünen Wirtschaft, symbolisch Kopien jener mehr als 5.000

Formulare, die für die bundesweite Kandidatur der Grünen

Wirtschaft notwendig waren, vor der Wirtschaftskammer-Zentrale

an Präsident Christoph Leitl. Die tatsächliche, rechtsverbindliche

Übergabe fand zur selben Zeit in den jeweiligen

Landeskammern statt.


877 Wahlen – Ein gigantischer Bürokratie-Exzess!


Volker Plass: »Während WKÖ-Präsident Christoph Leitl

lieber anderen Tipps in Sachen Verwaltungsreform gibt,

veranstaltet sein eigenes Haus bei der Wirtschaftskammer-Wahl

einen gigantischen Bürokratie-Exzess!«


Bei der Wirtschaftskammer-Wahl handelt es sich um 877

Einzelwahlen in 877 regionalen Branchengremien.

Um flächendeckend kandidieren zu können, braucht man

nicht nur mindestens 1 Kandidat/in für jedes dieser Gremien,

sondern auch eine genau definierte Anzahl von Unterstützungs-

erklärungen in jedem Gremium.


Sogar der ÖVP-Wirtschaftsbund muss wie alle anderen

Fraktionen, die längst im Wirtschaftsparlament der Kammer

vertreten sind, alle fünf Jahre bei Null beginnen und

tausende Unterstützungserklärungen sammeln.


Kammer-MitarbeiterInnen müssen 30.000 unnötige

Formulare überprüfen


Insgesamt wurden von allen Fraktionen bundesweit rund

30.000 großteils vollkommen unnötige Formulare eingereicht,

die in vielen Tagen Arbeit von Dutzenden Kammer-MitarbeiterInnen

mühsam überprüft werden mussten.


Diese Formulare mit genauer Fachgruppenbezeichnung,

Adresse, Unterschrift, Mitgliedsnummer, Sozialversicherungs-

nummer, Stempel und weiteren detaillierten Firmenangaben

usw. sind so kompliziert, dass sie niemand versteht.


Bei den Mitgliedern der Wirtschaftskammer, den betroffenen

UnternehmerInnen, erzeugt diese Vorgangsweise nur Kopfschütteln.


Grüne Wirtschaft überspringt Bürokratie-Hürde


Volker Plass: »Wir haben schon vor fünf Jahren gefordert,

80% dieser Formulare ersatzlos abzuschaffen, aber der

ÖVP-Wirtschaftsbund wollte an dieser bürokratischen Hürde

für kleine Fraktionen nicht rütteln. Die Grüne Wirtschaft kann

man jedoch mit solchen Schikanen nicht aufhalten!«


»Pressepapier


SozialverUN-

sicherung

SVA:

Podiumsgespräch mit

stv. SVA-Obmann

Gleitsmann und

Gesundheitsökonom

Pichlbauer

zum Video


10 Jahre Leitl

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