Grüne Wirtschaft reicht mehr als 400 Wahlvorschläge ein!
Wir stehen damit bei Wahl auf rund 85% aller Stimmzettel.




Am 15. Jänner 2010 hat die Grüne Wirtschaft rund 400 Wahlvorschläge
mit über 1.200 KandidatInnen und rund 4.000 UnterstützerInnen
bei der Wirtschaftskammer eingereicht. Mehr als 5.000
»Wirtschaftswunder« haben es möglich gemacht, dass die
Grüne Wirtschaft bei der Wirtschaftskammer-Wahl auf rund
85% aller Stimmzettel aufscheint.
Aus diesem Anlass übergab Volker Plass, Bundessprecher
der Grünen Wirtschaft, symbolisch Kopien jener mehr als 5.000
Formulare, die für die bundesweite Kandidatur der Grünen
Wirtschaft notwendig waren, vor der Wirtschaftskammer-Zentrale
an Präsident Christoph Leitl. Die tatsächliche, rechtsverbindliche
Übergabe fand zur selben Zeit in den jeweiligen
Landeskammern statt.
877 Wahlen – Ein gigantischer Bürokratie-Exzess!
Volker Plass: »Während WKÖ-Präsident Christoph Leitl
lieber anderen Tipps in Sachen Verwaltungsreform gibt,
veranstaltet sein eigenes Haus bei der Wirtschaftskammer-Wahl
einen gigantischen Bürokratie-Exzess!«
Bei der Wirtschaftskammer-Wahl handelt es sich um 877
Einzelwahlen in 877 regionalen Branchengremien.
Um flächendeckend kandidieren zu können, braucht man
nicht nur mindestens 1 Kandidat/in für jedes dieser Gremien,
sondern auch eine genau definierte Anzahl von Unterstützungs-
erklärungen in jedem Gremium.
Sogar der ÖVP-Wirtschaftsbund muss wie alle anderen
Fraktionen, die längst im Wirtschaftsparlament der Kammer
vertreten sind, alle fünf Jahre bei Null beginnen und
tausende Unterstützungserklärungen sammeln.
Kammer-MitarbeiterInnen müssen 30.000 unnötige
Formulare überprüfen
Insgesamt wurden von allen Fraktionen bundesweit rund
30.000 großteils vollkommen unnötige Formulare eingereicht,
die in vielen Tagen Arbeit von Dutzenden Kammer-MitarbeiterInnen
mühsam überprüft werden mussten.
Diese Formulare mit genauer Fachgruppenbezeichnung,
Adresse, Unterschrift, Mitgliedsnummer, Sozialversicherungs-
nummer, Stempel und weiteren detaillierten Firmenangaben
usw. sind so kompliziert, dass sie niemand versteht.
Bei den Mitgliedern der Wirtschaftskammer, den betroffenen
UnternehmerInnen, erzeugt diese Vorgangsweise nur Kopfschütteln.
Grüne Wirtschaft überspringt Bürokratie-Hürde
Volker Plass: »Wir haben schon vor fünf Jahren gefordert,
80% dieser Formulare ersatzlos abzuschaffen, aber der
ÖVP-Wirtschaftsbund wollte an dieser bürokratischen Hürde
für kleine Fraktionen nicht rütteln. Die Grüne Wirtschaft kann
man jedoch mit solchen Schikanen nicht aufhalten!«
»Pressepapier