Freitag 30. Juli 2010

Inhalt:


Idee Nr. 4:


Österreich wird bis 2030 energieautark:
50% weniger Energieverschwendung, 100% erneuerbare Energie.




Wenn man in einer Badewanne mit undichtem Abfluss sitzt,

kann man entweder den Wasserhahn aufdrehen oder den Abfluss

stopfen. Unser Energiehaushalt erinnert sehr an eine undichte

Badewanne mit immer mehr Löchern. Zu stopfen gibt es also genug.

Als Antwort haben wir bislang aber vor allem mehr Energie

ins System gepumpt.


Durch ein weitreichendes Energieeffizienz-Programm werden

mindestens 50 Prozent dieser unnötigen Energieverschwendung

abgestellt. Dazu gehört, dass jährlich zumindest 5 Prozent

aller Gebäude thermisch saniert werden. Alle Neubauten müssen

mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen. Ambitionierte

Mindeststandards für alle Energieverbraucher sind obligat und

werden auf Basis der besten verfügbaren Technik laufend verschärft.

Der öffentliche Verkehr wird stark ausgebaut, der Individualverkehr

auf Elektrofahrzeuge umgerüstet. Alle energierelevanten

Vorschriften und Richtlinien sind österreichweit einheitlich.


Die verbleibenden 50% des Energiebedarfs deckt Österreich

bis 2030 zu 100% aus erneuerbaren Energieträgern:

Sonne, Wind, Erdwärme, Wasserkraft und heimischer Biomasse.

Denn Österreich hat endlich ein effektives Ökostromgesetz

und investiert in Forschung und Entwicklung.


Ein energieautarkes Österreich muss sich nicht mehr vor
weltweiten Versorgungsengpässen bei fossilen Energieträgern sorgen

(»Peak oil«), wird unabhängig von Energieproduzenten in Kriegs-

und Krisenregionen und reduziert seine CO2-Emissionen um 80%.

Milliarden Euro bleiben im Land und dienen der regionalen

Wertschöpfung. Österreichs innovative Ökowirtschaftsbetriebe

profitieren von einem boomenden Heimmarkt und sind der Job-

und Wertschöpfungsmotor der kommenden Jahrzehnte.

Zudem unterstützt Österreich die Entwicklungsländer bei ihren

Klimaschutzbemühungen finanziell und technisch.


SozialverUN-

sicherung

SVA:

Podiumsgespräch mit

stv. SVA-Obmann

Gleitsmann und

Gesundheitsökonom

Pichlbauer

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