Idee Nr. 3:
Eine einheitliche Grundpension für alle ersetzt die
derzeitigen Pensionsprivilegien.
Zu einem festgelegten Stichtag wechseln alle in Österreich
lebenden Menschen in ein neues, gemeinsames Pensionssystem
mit gleichen Beiträgen und Leistungen. Der Staat garantiert ab
diesem Zeitpunkt eine einheitliche Grundpension für alle in
der Höhe von 1.000 Euro. Diese wird aus jenen öffentlichen Mitteln
finanziert, die schon derzeit ins Pensionssystem fließen.
Mit der staatlich garantierten Grundpension wird Armut im
Alter unabhängig vom Erwerbsverlauf vermieden. In einem der
reichsten Länder der Welt muss niemand mehr Angst vor
sozialem Absturz haben.
Wer mehr als die Grundpension will, sorgt dafür individuell,
was dank der deutlich geringeren steuerlichen Belastung der
Arbeitseinkommen den Allermeisten möglich ist. Dafür gibt
es ein echtes Pensionskonto, auf dem alle während des
Erwerbslebens eingezahlten Beiträge nach rein versicherungs-
mathematischen Grundsätzen gebucht werden.
Für private Pensionsanbieter gibt es klare und strenge
gesetzliche Regeln. Der Staat fördert private Pensionsanbieter
nicht mehr, sondern bietet selbst ein staatliches
»Privatpensionsprodukt« an. Eine durchschnittliche jährliche
Verzinsung zu jenem Zinssatz, mit dem die Republik im
langjährigen Durchschnitt ihre Staatsschuld finanziert, stellt eine
gute »Performance« bei größtmöglicher Sicherheit dar.