Als Wissensgesellschaft und als Wirtschaftsstandort brauchen wir möglichst viele gut ausgebildete AkademikerInnen."
Zudem gründen junge AkademikerInnen überdurchschnittlich oft ihre eigenen Unternehmen. Sie schaffen sich damit selbst und anderen neue Arbeitsplätze.
Derzeit gibt es aber im europäischen Vergleich in Österreich sowohl einen niedrigen Akademikeranteil als auch eine niedrige Quote an Unternehmensgründungen. In Ländern mit höherem Akademikeranteil gründet auch ein signifikant höherer Anteil in der Bevölkerung eigene Unternehmen.
„Prinzipiell ist es doch erfreulich, wenn sich viele junge Menschen für ein Studium entscheiden", meint Arsenovic. Doch anstatt für bessere Rahmenbedingungen zu kämpfen, ruft Johannes Hahn nur reflexartig nach Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren. Damit sorgt er für die weitere Stagnation des heimischen Akademikeranteils.
Ein erbärmliches Zeugnis für einen Wissenschaftsminister", zieht Hans Arsenovic Bilanz.
„Das Hochschulbudget von derzeit rund ein Prozent des BIP (2,7 Milliarden Euro) muss rasch und deutlich erhöht werden", fordert Arsenovic. Laut Arsenovic könnten die Mittel dafür beispielsweise aus der schon seit Jahren versprochenen Verwaltungsreform, aus vermögensbezogenen Steuern oder der Einsparung milliardenschwerer Tunnelprojekte kommen.
„Die Grüne Wirtschaft Wien hat vollstes Verständnis für die Studierenden, erklärt sich mit den BesetzerInnen im Audimax solidarisch und unterstützt sie finanziell", so Hans Arsenovic abschließend.