Innsbruck. Für WK-Chef Jürgen Bodenseer gibt es ja bekanntlich keine Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen, man vergleiche Äpfeln mit Birnen. Dafür erntet er einen Rüffel der Grünen.
Christine Baur und Angelika Hörmann reagieren scharf auf die "sexistischen Aussagen". Für die "Entgleisungen" sei eine Entschuldigung das Mindeste. Es brauche keine neuen Studien über die Einkommensschere, sondern neue Politiker, die nicht in "realitätsverweigernde Beleidigungen flüchten", wenn sie mit Tatsachen nicht zurechtkämen.
Aber auch LR Zoller-Frischauf muss Kritik einstecken. Die SP-Frauensprecherinnen Gabi Schiessling und Angela Eberl sehen alle berufstätigen Frauen in Tirol beleidigt, dass sie sie aufforderte, sich auf die Füße zu stellen und mehr Geld zu verlangen. Auch NR Gisela Wurm sieht das Frauenbild der Landesrätin "mehr als überholt" an.
Unterstützung erhalten die Frauen seitens des FP-Chefs Gerald Hauser: "Die Unterschiede bei Löhnen und Pensionen sind ungerecht, beschämend und ein Armutszeugnis. Die Unterschiede müssen ausgeglichen werden."(TT, mir)