Energie | 18.11.2011
Nach-HALL-tige Energie?
Bericht Veranstaltung vom 17.11.2011
Über die Dringlichkeit zum Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger waren sich die Diskussionsteilnehmer am vergangenen Freitag, auf Einladung der Haller Grünen und der Grünen Wirtschaft, zum Thema "Nach-HALL-tige Energie?", im Parkhotel einig.
In diesem Sinn wies der Geschäftsführer der Stadtwerke Hall, DI Mag. Artur Egger auf die Vorteile des Fernwärmenetzes hin. Er räumte allerdings ein, dass anders als ursprünglich angenommen, das benötigte Holz nicht allein aus heimischen Wäldern zu beschaffen sei, sondern hauptsächlich im benachbarten Ausland eingekauft werden müsse.
Großes Interesse zeigte das Publikum bei der Frage nach der Vereinbarkeit zwischen Denkmalschutz und der Umsetzung baulicher Maßnahmen zur Wärmedemmung oder Installation von Photovoltaikanlagen. Die Vereinbarkeit bei den historischen Altstadtgebäuden sei, wenn überhaupt, nur mit großem finanziellen Aufwand möglich, so die Experten.

Im Bild die Moderatorin Angelika Hörmann mit den Diskussionsteilnehmern Ing. Thomas Becker, Ing. Dr. Aldo Giovannini und den Grünen Haller GemeindepolitikerInnen Barbara Schramm-Skofic und Peter Teyml.