Die Unternehmerin Sabine Jungwirth erläuterte ihre positiven und negativen Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Beschäftigungsprojekten von Caritas und AMS. Jungwirth startete ihr Unternehmen als Ein-Personen-Unternehmen und erst durch das "Zusammengehen mit meinem jetzigen Geschäftspartner konnte ich das Risiko eingehen, eine Mitarbeiterin für den Office-Bereich einzustellen. Mittlerweile ist unser Unternehmen auf 14 MitarbeiterInnen angewachsen," so Sabine Jungwirth.
Gernot Hiebler und Elke Jantscher stellten Projekte vor, die Unternehmen bei ihrem Wachstum, aber auch bei Krisen unterstützen sollen. Hiebler verwies auf das Projekt "Die 1. Mitarbeiterin", das arbeitslose Frauen für EPUs qualifiziert. Die anwesenden UnternehmerInnen beklagten, dass es zuwenig finanzielle Unterstützung bei der Anstellung des/der ersten Mitarbeiters/in gebe. "Mit der Anstellung des ersten Mitarbeiters musste sich der Umsatz meines Unternehmens von einem auf das andere Monat plötzlich verdoppeln!", so ein Unternehmer. Auch das Recruiting von Fachkräften ist für kleine Unternehmen sehr schwierig. "Vor allem für EPUs ist es nahezu unmöglich qualifizierte Fachkräfte bzw. TechnikerInnen zu finden", beklagte ein Unternehmer eines Ingenieurbüros.
Die Diskussionen werden beim nächsten Grünen Tisch im Herbst mit dem Thema "Finanzierungen und Förderungen" fortgesetzt.
Rückfragehinweis: Grüne Wirtschaft Steiermark, Dr.in Helene Zand, T: +43 (0)664 8317534, E: helene.zand@gruene.at