Samstag 11. Februar 2012
Presseaussendung | 28.05.2010

Initiative EPU + 1

Mehr Arbeit für die Steiermark, oder besser: Die ÖVP subventioniert wieder einmal einen bestimmten Beraterpool.

Seit einigen Tagen gibt es eine neue Initiative EPU+1 der ÖVP für die EinpersonenunternehmerInnen zur Förderung der Einstellung von MitarbeiterInnen. Gemäß den Erhebungen einer ÖVP-Wirtschaftsbundmandatarin haben von den rund 30.000 EPUs in der Steiermark 7.200 UnternehmerInnen, die in der Erhebung als „die Aufstrebenden" bezeichnet werden und vornehmlich als "jung, männlich und mit hohem Bildungsniveau" beschrieben werden, vor, MitarbeiterInnen einzustellen. "Die Initiative EPU+1 folgt wieder einmal einem bereits bekannten Schema bei den steirischen Wirtschaftsförderungen, gefördert werden nämlich nur die Kosten der Beratung", kritisiert die Landessprecherin der Grünen Wirtschaft, Sabine Jungwirth.

"Somit wurde wieder einmal ein Programm zum Plakatieren geschaffen wurde, das aber im Sinne einer Jobinitiative praktisch keine Effekte erzielen wird. Wesentlich effizienter wäre es, wenn die Einpersonenunternehmen endlich eine echte Förderung bei den Lohnnebenkosten erhalten würden, indem die Einstellung des ersten Mitarbeiters unabhängig vom Zeitpunkt der Unternehmensgründung, dem Alter des Mitarbeiters und sonstigen absurden Kriterien wie sie z.B. im Programm der Lohnnebenkostenförderung festgesetzt wurden, ermöglicht wird", so Jungwirth abschließend.

Im Übrigen gibt es auf der Webseite der WKO ein Onlinetool zur Break-Even-Berechnung, dessen Benützung gar keine Kosten verursacht:

Break-Even-Rechner der WKO: http://epu.wko.at/BreakEvenRechner/MEM.aspx

Rückfragen bitte an: Sabine Jungwirth, 06644104055.

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