Samstag 11. Februar 2012
PRESSEAUSSENDUNG GRÜNE WIRTSCHAFT STEIERMARK | 23.04.2010

Grüne Wirtschaft Steiermark befürwortet Umweltzone

Sabine Jungwirth, Landessprecherin der Grünen Wirtschaft, befürwortet die Einigung von Land Steiermark und Stadt Graz über die Einführung einer Umweltzone in Graz samt südlichen Umlandgemeinden.

In Graz wurde der EU-Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft heuer bereits an 47 Tagen überschritten, obwohl lt. EU-Luftqualitätsrichtlinie eine Überschreitungen nur an 25 Tagen pro Jahr zulässig ist. "Somit sind Maßnahmen zur Reduktion des Feinstaubgehaltes zu treffen, andernfalls drohen drastische Strafzahlungen, welche auch die UnternehmerInnen durch ihre Steuerzahlungen mitfinanzieren müssten", fordert Sabine Jungwirth.

Es muss ein Massnahmenpaket geben, das zum einen den Hausbrand reduziert, wie den Ausbau der Fernwärme, und das die durch den Verkehr verursachte Feinstaubproblematik löst, wie die Umweltzone für Graz. "Wir können die Augen vor den durch die Feinstaubproblematik verursachten gesundheitlichen Schäden und den entstehenden Kosten der Strafzahlungen nicht verschließen und es muss auch die Wirtschaft Verantwortung übernehmen", so Jungwirth.


Für die Umsetzung der Umweltzonen bedarf es einer Novelle des Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L), das den genauen Verlauf der Zone, die Auswahl der betroffenen Fahrzeuge sowie die Übergangsregelungen und Ausnahmegenehmigungen regeln wird. Im Winter 2011/2012 dürfte die Umweltzone kommen.


"Die Auswertungen in deutschen Städten wie Berlin, Hannover, Köln und München zeigen eindeutig, dass die Einführung der Umweltzonen zu einer Verminderung der Emissionen von Feinstaub und Stickstoff führt. In den über 40 deutschen Städten mit Umweltzonen konnten auch keine negativen Einflüsse auf den Wirtschaftsstandort nachgewiesen werden," betont Sabine Jungwirth abschließend.

Rückfragen bitte an: Sabine Jungwirth, 06644104055.

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