Es muss ein Massnahmenpaket geben, das zum einen den Hausbrand reduziert, wie den Ausbau der Fernwärme, und das die durch den Verkehr verursachte Feinstaubproblematik löst, wie die Umweltzone für Graz. "Wir können die Augen vor den durch die Feinstaubproblematik verursachten gesundheitlichen Schäden und den entstehenden Kosten der Strafzahlungen nicht verschließen und es muss auch die Wirtschaft Verantwortung übernehmen", so Jungwirth.
Für die Umsetzung der Umweltzonen bedarf es einer Novelle des Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L), das den genauen Verlauf der Zone, die Auswahl der betroffenen Fahrzeuge sowie die Übergangsregelungen und Ausnahmegenehmigungen regeln wird. Im Winter 2011/2012 dürfte die Umweltzone kommen.
"Die Auswertungen in deutschen Städten wie Berlin, Hannover, Köln und München zeigen eindeutig, dass die Einführung der Umweltzonen zu einer Verminderung der Emissionen von Feinstaub und Stickstoff führt. In den über 40 deutschen Städten mit Umweltzonen konnten auch keine negativen Einflüsse auf den Wirtschaftsstandort nachgewiesen werden," betont Sabine Jungwirth abschließend.
Rückfragen bitte an: Sabine Jungwirth, 06644104055.