Die Grüne Wirtschaft will im kommenden März mit rund 2.000 Kandidatinnen und Kandidaten bundesweit in möglichst vielen Branchen zur Wirtschaftskammerwahl antreten, sich phantasievoll und mutig in die Wirtschaftspolitik einmischen und den Einfluss in der Wirtschaftskammer verstärken.
„Wirtschaftswunder“ im Zentrum der Kampagne
Willi Enzlberger, Sprecher der Grünen Wirtschaft Oberösterreich: „Wenn es diese hunderttausenden kleinen Wirtschaftswunder nicht gäbe, die anpacken und der Krise trotzen, wäre der Wirtschaftseinbruch noch viel dramatischer. Die Ein-Personen-Unternehmen können zu Recht selbstbewusst sein. Um allerdings eine Standesvertretung zu bekommen, die den Namen auch verdient, braucht es viel mehr von uns in den Gremien der Wirtschaftskammer. Ich lade daher alle KleinstunternehmerInnen ein, uns mit ihrer Unterstützungserklärung eine Kandidatur in den 97 Fachgruppen zu ermöglichen oder in der Grünen Wirtschaft mitzumachen.“
Dr.in Ruperta Lichtenecker ist als Mitglied des Vorstandes der Grünen Wirtschaft und als Nationalratsabgeordnete und Wirtschaftssprecherin der Grünen wichtige Schnittstelle zum Parlament: „Für uns Grüne ist der immer größer werdende Bereich zwischen ArbeitgeberInnen und klassischen Arbeitnehmern eine wichtige Zielgruppe unserer Arbeit. Wir werden den Kurswechsel hin zu einer ökologischen und sozialen Wirtschaftspolitik, für mehr Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit vorantreiben. Das ist uns nur möglich, wenn wir viele engagierte Menschen für die einzelnen Fachgruppen gewinnen können. Es geht darum, die Aufmerksamkeit auf diese UnternehmeInnen zu lenken, ihre Probleme deutlich zur artikulieren, und sie dadurch viel mehr ins Zentrum der Entscheidungen und des Handelns zu holen.“
Die Grüne Wirtschaft hat bei ihrem ersten Antreten bei den Wirtschaftskammerwahlen 4,7 % der Stimmen erhalten, in den einzelnen Fachgruppen betrug der Anteil sogar 7,3 %. In den letzten 4 Jahren hat die Grüne Wirtschaft in allen Kammerparlamenten viele konstruktive Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen eingebracht, wie die Einführung des 13. und 14. Monatsgehalts für UnternehmerInnen, die Anhebung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter und die Unterstützung bei den lohnabhängigen Abgaben bei Einstellung der ersten Mitarbeiterin, die zumindest im Ansatz auch realisiert wurden. Auch eine Ansprechstelle für Ein-Personen-Unternehmen wurde in der Kammer inzwischen eingerichtet.
Forderungen der Grünen Wirtschaft
Eine ganze Reihe weiterer Forderungen und Vorschlägen stehen zur Diskussion, zum Beispiel betreffend die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft:
Für die UnternehmerInnen fordert die Grüne Wirtschaft unter anderem: