Freitag 30. Juli 2010

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Sonja Zwazl | 17.11.2009

Josef Schaffer: „Zehn Jahre, die Sonja Zwazl nicht genutzt hat.“

„Landeskammerpräsidentin ist einem permanenten Interessenskonflikt ausgesetzt.“

„Auch nach zehn Jahren ist Sonja Zwazl nicht stark genug, die verkrusteten Kammerstrukturen in Niederösterreich aufzubrechen", zieht Josef Schaffer, Landesprecher der Grünen Wirtschaft Niederösterreich Bilanz.

„Vor allem sitzt Zwazl als Vertreterin von Industrie und Banken einerseits und von Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und Mikrobetrieben andererseits ständig zwischen den Stühlen. Meist kommen dabei die kleinen Betriebe zu kurz, obwohl Zwazl als Unternehmerin selbst einen Mikrobetrieb führt."


In einem Festakt feiert Sonja Zwazl heute ihr zehnjähriges Jubiläum als Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Die Grüne Wirtschaft wurde vor fünf Jahren erstmals in die niederösterreichische Wirtschaftskammer gewählt.


„Sonja Zwazl hat erst nach der Hälfte ihrer bisherigen Amtszeit und nach vielen Initiativen der Grünen Wirtschaft, begonnen, diesen Unternehmensbereich aktiver zu vertreten", so Schaffer. Mittlerweile ist der niederösterreichische „Erfolgstag für Ein-Personen-Unternehmen" die größte heimische Wirtschaftskammerveranstaltung.


„Nichts desto trotz fehlt auch nach zehn Jahren noch eine wirklich innovative und nachhaltige Wirtschaftspolitik. Der niederösterreichische Wirtschaftsbund, mit Zwazl an der Spitze, ist noch nicht im neuen Jahrtausend angekommen", sagt Schaffer.


„Wir stehen jederzeit bereit mit Präsidentin Zwazl über die anstehenden Zukunftsthemen, wie etwa nachhaltige Energiegewinnung, zu sprechen und die Interessen von Ein-Personen-Unternehmen und Mikrobetrieben noch viel stärker zu vertreten", sagt Josef Schaffer abschließend.

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