Freitag 30. Juli 2010

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Presseaussendung | 03.03.2010

Wahlerfolg für Grüne Wirtschaft Kärnten

Wirtschaftsparlament: Zwei Mandate (bisher 1), Fachgruppen: 25 Mandate (bisher 17)

Als einzige Fraktion in der Wirtschaftskammer Kärnten hat die Grüne Wirtschaft Kärnten Stimmen zugelegt und damit ihren Anteil von 3 % auf 4,06 % gesteigert.


Der Wirtschaftsbund hat seine absolute Mehrheit laut vorläufigem Endergebnis trotz leichten Stimmenverlusten von 53 % auf 61,7% ausgebaut, der SWV hat leicht verloren und hält bei 11,8 % (2005: 12 %), während der RFW mit einem Minus von 8 Prozentpunkten (21,1 % statt 28,9 %) eine veritable Niederlage eingefahren hat.


Im Kärntner Wirtschaftsparlament ist die Grüne Wirtschaft nun mit zwei Mandaten (bisher 1) vertreten, der Wirtschaftsbund hat 43 Mandate, der SWV 6 und der RFW 12. Die Wahlbeteiligung ist von 47 % auf knapp 36 % zurückgegangen.

Albrecht Grießhammer, Spitzenkandidat der Grünen Wirtschaft, sagte zum Wahlerfolg: »Besonders erfreulich ist, dass wir diesmal auch in den Sparten Industrie und Tourismus ein Mandat gewinnen konnten. Speziell in diesen Bereichen ist es wichtig, dass mit Grünen Ideen neue Impulse umgesetzt werden können. Erschreckend ist jedoch die niedrige Wahlbeteiligung von nur 35,9 Prozent. Damit hat die vom Wirtschaftsbund dominierte Kammer ein ernstes Legitimationsproblem. Es ist offensichtlich, dass der Mitgliederzuwachs der Wirtschaftskammer in den letzten Jahren sich nicht im Wirtschaftsbund vertreten sieht, da dieser ja stimmenmäßig verloren hat.«


Das Ziel der Grünen Wirtschaft für die kommenden fünf Jahre liege laut Grießhammer klar auf der Hand: »Die Schaffung einer modernen Kammer des 21. Jahrhunderts mit flexiblen Strukturen und starken sozialen und ökologischen Schwerpunkten.«

Grießhammer sprach allen engaierten Kandidaten und Wahlhelfern, ohne die der Wahlerfolg nicht möglich gewesen wäre, seinen herzlichen Dank aus.


Rolf Holub, Landessprecher der Grünen Kärnten, gratulierte der Grünen Wirtschaft und dem Spitzenkandidaten Albrecht Grießhammer zu diesem hervorragenden Ergebnis. Die Stärkung der Grünen Wirtschaft sei wichtig, um damit eine starke Stimme für eine Modernisierung der verstaubten Kammer zu haben.


»Die massiven Verluste des RFW und die Zugewinne des regierungskritischen Franz Pacher zeigen auch, dass die Kärntner Landesregierung weiter an Boden verliert und keine Zustimmung mehr hat. Auch die Wirtschaftstreibenden haben erkannt, dass die Grünen in dieser Situation die einzig wählbare Alternative darstellen", erklärte Holub.

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