„Die zugrunde liegende Richtlinie sieht derzeit nur vor, dass Betriebe über fünf Arbeitnehmerinnen diese Bürgschaften in Anspruch nehmen können. Damit wären 70 Prozent der Unternehmen in Kärnten von dieser Unterstützung ausgeschlossen gewesen. Die Grünen haben mit einem Zusatzantrag durchgesetzt, dass diese Unterstützung auch auf Mikrounternehmen ausgeweitet wird. Damit haben die Grünen gewährleistet, dass den vielen kleineren Unternehmen in Kärnten in dieser Zeit der Krise nachhaltig geholfen wird", erklärt Rolf Holub, Vertreter der Grünen im Budgetausschuss des Landtags.
„Ich sehe nicht ein, warum MikrounternehmerInnen in Kärnten bei Förderungen ständig benachteiligt werden, obwohl sie rund 10.000 Arbeitsplätze in Kärnten sichern. Während Großbetriebe teilweise die Landesförderungen ausnutzen und kurz darauf ihre Produktionsstätten wieder in andere Länder verlagern, sind Mikrounternehmen in Kärnten verwurzelt und stärken damit nachhaltig die heimische Wirtschaft", schließt Holub.