Donnerstag 9. September 2010

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Forderungspaket Nationalratswahl 2008

Steuerpaket für EPUs und Mikrobetriebe

Neun Bausteine der Grünen Wirtschaft zur Entlastung
von Selbstständigen und Kleinstfirmen

 

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Steuerreform | 05.05.2008

Plass: »13. und 14. Monatsgehalt abschaffen, Steuervorteile erhalten!«

Vereinfachung des Steuerrechts statt Ausweitung komplizierter Skurrilitäten
AKTUELL | 24.04.2008

Ökologisches Steuermodell der Grünen

Umdenken – Umsteuern – Umverteilen: Der größte ökologisch-soziale Umbau unseres Steuersystems seit 20 Jahren wurde heute präsentiert.
Steuerreform | 10.04.2008

Leistungsbereite KleinunternehmerInnen entlasten!

Bei den Sozialversicherungsbeiträgen und bei der Einkommensteuer sind deuliche Tarifsenkungen nötig.

 

Nach Ansicht der Grünen Wirtschaft muss ein Entlastungspaket für Selbstständige und KleinunternehmerInnen wesentlicher Bestandteil der bevorstehenden Steuerreform sein: »Im Bereich zwischen 33.000 und 55.000 Euro Brutto-

Jahreseinkommen haben wir Selbstständige eine Grenzbelastung durch Sozialbeiträge und Einkommensteuer von 57,66%«, erläutert Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft.

 

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»Wenn man mit dem Rest des Geldes dann noch einkaufen geht und Umsatzsteuer bezahlt, wandern von jedem Euro, den man dazuverdient, fast zwei Drittel zur Sozialversicherung und zum Finanzminister. Für die mittelständischen Selbstständigen muss es beim Einkommensteuertarif zu einer deutlichen Entlastung kommen. Auch ein Freibetrag bei der Sozialversicherung wäre sinnvoll und gerecht.«

 

Die Wirtschaftskammer hat sich in den letzten Jahren

fast ausschließlich als Lobby der Kapitalgesellschaften (KöSt-Senkung, Gruppenbesteuerung) sowie als Fürsprecherin der Vermögensbesitzer (Abschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuer) betätigt. KleinunternehmerInnen wurden von der Kammer

bislang im Stich gelassen.

 

»Es kann nicht sein, dass in Österreich das Erben und Schenken vollkommen steuerfrei wird, während Selbstständige mit vollem unternehmerischen Risiko

ihr hart erarbeitetes Geld mit fast zwei Drittel versteuern müssen«, meint Plass.

 

Fünf weitere Punkte für KleinunternehmerInnen stehen auf der Forderungsliste der Grünen Wirtschaft:

  • Faire Gestaltung der Steuerbemessung für Einnahmen-Ausgaben-Rechner durch Einführung eines »Gewinnvortrages«: In guten Jahren soll eine steuerbegünstigte Gewinnrücklage gebildet werden dürfen, die in schlechteren Jahre gewinnerhöhend aufgelöst werden kann.
  • Erleichterung der Anstellung des/der ersten Mitarbeiter/in durch eine deutliche Anhebung des seit 1988 nicht veränderten Freibetrags für lohnabhängige Abgaben (§41 Familienlasten-
    ausgleichsgesetz) sowie durch eine Änderung des Neugründungsförderungsgesetzes: Begünstigung sollen nicht ab Betriebsgründung, sondern ab Anstellung des/der ersten Mitarbeiter/in in Anspruch genommen werden können.
  • Pauschalierte Absetzbarkeit der Gesamtkosten eines Arbeitsplatzes, wenn kein eigenes Büro / Geschäft / Werkstatt vorhanden ist.
  • Anhebung der Grenze für geringfügige Wirtschaftsgüter, die sofort zur Gänze abgeschrieben werden können, von 400 auf mindestens 1.500 Euro.
  • Einführung einer degressiven Abschreibung mit mindestens 30 Prozent Wertverlust im Jahr der Anschaffung eines Anlagegutes.

»Die Ein-Personen-Unternehmen und Einnahmen-

Ausgaben-RechnerInnen haben bei den Steuerreformen der letzten Jahre durch die Finger geschaut. Offenbar liegen wir unter der Wahrnehmungsschwelle von Bundesregierung und Wirtschaftskammer«, meint Plass. »Die Grüne Wirtschaft wird bei der Steuerreform-

Diskussion als starke Stimme der kleinen Selbstständigen und Ein-Personen-Unternehmen dafür sorgen, dass die Mehrzahl der österreichischen Unternehmen nicht ignoriert wird!«

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http://www.gruenewirtschaft.at/