Wirtschaftsblatt | 20.08.2010
Josef Scheinast fand erst auf Umwegen zur Tischlerei. Umso kompromissloser betreibt er sie. Auch politisch fliegen bei ihm die Späne. Der Society-Adel ist seine Klientel.
Salzburg. In der Wohnwerkstatt riecht' s nicht nach Lack und man watet nicht durch Sägespänemehl. Das fällt als Erstes auf. Die Möbelstücke, die Inhaber Josef Scheinast und seine zwei Mitarbeiter fertigen, haben etwas Einzigartiges, Edles. "Ich stoße oft an Grenzen, weil das Holz in der Qualität, die ich mir für meine Kunden wünsche, nicht zu kriegen ist, oder weil die Möbel so geplant sind, dass man maschinell nicht mehr arbeiten kann", sagt Scheinast und fischt Plas tilinmodelle aus einem Büroregal.