Samstag 11. Februar 2012
Fossile Energieträger | 15.05.2009

Entgegen jede Vernunft setzt die WKO auf rückschrittliche Förderung von Ölheizungen

Ist die WKO Lobbying-Opfer von BP, OMV und Shell?
Wien (OTS) - "Mit geschicktem Lobbying optimieren die Ölfirmen ihre Gewinne auf Kosten der Umwelt und der KonsumentInnen", meint Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft.

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte heute, Freitag, der Fachverband Energiehandel gemeinsam mit BP, OMV und Shell eine Förderinitiative, in deren Rahmen 3.000 Euro für jede neu installierte Ölheizung in Privathaushalten ausgeschüttet werden.
"Dass manche heimische Entscheidungsträger noch immer auf fossile Energie setzen und Ölheizungen fördern, ist rückschrittlich und verantwortungslos", so Plass.

 

"Den Marketing-Gag des 3.000-Euro-Schecks werden allerdings Jene, die sich nun eine neue Ölheizung anschaffen, bei der nächsten Ölpreisexplosion bitter bezahlen müssen", meint Volker Plass. Wenn die Konjunktur wieder anzieht und damit die Preise der fossilen Energieträger wieder steigen, wird die Anschaffungsförderung innerhalb kürzester Zeit von den hohen Ölpreisen aufgefressen werden. "Leidtragende dieser steinzeitlichen WKO-Energiepolitik sind Umwelt und KonsumentInnen."

 

"Wir fordern Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl auf, diese Promotion-Aktionen für fossile Energieträger zu stoppen und die österreichischen KonsumentInnen nicht weiter in die Irre zu führen", sagt Volker Plass abschließend.

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