"Der Wirtschaftsbund spricht zwar von der Interessenvertretung für Ein-Personen-Unternehmen (EPU). Aber nur wir von der Grünen Wirtschaft sind auch EPU."
Plass: "Wir arbeiten und leben in dieser Welt der Ein-Personen-Unternehmen, daher können wir die damit verbundenen Probleme und Herausforderungen besser verstehen und deutlich machen."
Mit dem Motto "Das Wirtschafswunder bist du" verweist die Grüne Wirtschaft in ihrem Wahlkampf auf die 320.000 österreichischen Ein-Personen-Unternehmen und Kleinbetriebe, die der Krise trotzen und auch unter schwierigsten Umständen erfolgreich sind.
Die Grüne Wirtschaft fordert konkret die Senkung von Steuerlasten auf Arbeit und neue Steuereinnahmen über Vermögenszuwachssteuern. Sie will auch ein prinzipiell neues Regelwerk für eine nachhaltige Marktwirtschaft, mit weniger Gewerbeordnung, dafür strengere Wettbewerbsregeln, einen klaren Verbraucherschutz und effizienten Finanzmarktregelungen.
Die Grüne Wirtschaft tritt zum zweiten Mal bundesweit bei den Wirtschaftskammerwahlen an. Im Jahr 2005 erzielte sie 4,5 Prozent der Stimmen und 290 Mandate. Damals kandidierte sie in einem Drittel aller Fachorganisationen.
Volker Plass: "Ziel für die Wahl 2010 ist es, auf 90 Prozent aller Stimmzettel zu stehen und einen kräftigen Zugewinn für die Grüne Wirtschaft einzufahren."