In seiner heutigen Aussendung nahm Leitl zur Verfehlung der Kyoto-Ziele Stellung. Seiner Meinung nach wäre das zu ambitionierte Ziel, die Treibhausgas-Emissionen um 13 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 zu senken, Schuld an der jetzigen Misere.
"Doch Christoph Leitl selbst hat nichts unversucht gelassen um klimapolitische Fortschritte in Österreich zu verhindern", sagt Plass. "Wichtigstes Beispiel ist die Totalblockade beim heimischen Ökostromgesetz."
"Leitl und der ÖVP-Wirtschaftsbund setzen mit ihrer rückwärtsgewandten Politik auch die Zukunft der bislang international erfolgreichen heimischen Energie- und Umwelttechnikunternehmen auf Spiel", so der Bundessprecher der Grünen Wirtschaft.
"Anstatt moderne Technologien in Österreich zu forcieren und diese Branchen zu unterstützen, wird Wirtschafts- und Umweltpolitik aus den siebziger Jahren betrieben", meint Plass abschließend.