Freitag 10. Februar 2012
Kyoto-Ziele | 13.11.2009

Volker Plass: "Leitl ist mitverantwortlich für Österreichs Kyoto-Misere"

Wirtschaftskammer ist größter Bremser der heimischen Klimapolitik und gefährdet damit den Standort

"Die Kyoto-Ziele wurden in Österreich nicht deswegen haushoch verfehlt, weil sie zu ambitioniert waren. Schuld war die unheilige Allianz aus Wirtschaftskammer,
Industriellenvereinigung und Bundesregierung, die hier jahrelang klimapolitisch untätig war", kommentiert Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, die Aussagen von Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl.

In seiner heutigen Aussendung nahm Leitl zur Verfehlung der Kyoto-Ziele Stellung. Seiner Meinung nach wäre das zu ambitionierte Ziel, die Treibhausgas-Emissionen um 13 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 zu senken, Schuld an der jetzigen Misere.


"Doch Christoph Leitl selbst hat nichts unversucht gelassen um klimapolitische Fortschritte in Österreich zu verhindern", sagt Plass. "Wichtigstes Beispiel ist die Totalblockade beim heimischen Ökostromgesetz."


"Leitl und der ÖVP-Wirtschaftsbund setzen mit ihrer rückwärtsgewandten Politik auch die Zukunft der bislang international erfolgreichen heimischen Energie- und Umwelttechnikunternehmen auf Spiel", so der Bundessprecher der Grünen Wirtschaft.


"Anstatt moderne Technologien in Österreich zu forcieren und diese Branchen zu unterstützen, wird Wirtschafts- und Umweltpolitik aus den siebziger Jahren betrieben", meint Plass abschließend.



© 2011 Grüne Wirtschaft, powered by www.siteswift.com
http://www.gruenewirtschaft.at/