Samstag 11. Februar 2012
GmbH-Reform | 09.11.2009

Volker Plass: "GmbH-Reform muss auch Mindest-KöSt zu Fall bringen!"

Bei Mustersatzungen muss Notariatspflicht gänzlich entfallen!

„So lange nicht die Mindest-Körperschaftssteuer abgeschafft ist, ist die GmbH-Reform unvollständig", meint Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, zum heute präsentierten GmbH-Paket von Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl und Justizministerin Claudia Bandion-Ortner.

„Zehntausende kleine GmbHs, die keine Gewinne machen, sehen nicht ein, warum sie vom Finanzminister mit einer Gewinnbesteuerung belastet werden!"


Die notarielle Beurkundung sollte bei Mustersatzungen nicht nur billiger werden, sondern generell entfallen: „Es ist nicht einzusehen, warum GründerInnen Notare dafür bezahlen, das diese ihnen die Mustersatzung vorlesen", meint Plass. „Diese Beglaubigungen könnten auch von Wirtschaftskammern oder Wirtschaftstreuhändern viel günstiger vollzogen werden."


Ein ewiges Ärgernis sei auch die Veröffentlichungspflicht in der „Wiener Zeitung" und die Einreichung des Pflichtexemplars an das Firmenbuchgericht. „Alle diese unnotwendigen, bürokratischen Belastungen sollte man in einem Aufwaschen beseitigen", sagt Plass. „Hier reicht es nicht, wenn Leitl, dessen Partei in der Regierung sitzt, sich immer nur am reformunwilligen Koalitionspartner abputzt."



© 2011 Grüne Wirtschaft, powered by www.siteswift.com
http://www.gruenewirtschaft.at/