Samstag 11. Februar 2012
Pressekonferenz | 06.04.2009

Grüne Wirtschaft und Grüne fordern Drei-Punkte-Paket für Kleinstbetriebe

Unternehmen sollen steuerlich entlastet werden, ohne dass Mehrkosten für den Staat entstehen

Die Grünen und die Grüne Wirtschaft machen sich für Kleinstbetriebe und Ein-Personen-Unternehmen stark. Diese würden in der Wirtschaftskrise von der Regierung im Stich gelassen, obwohl die 320.000 Gewerbebetriebe mit weniger als neun Beschäftigten mehr als 650.000 Arbeitsplätze sichern.

Zum Vergleich: Die ATX-Unternehmen brächten es in Österreich nur auf gut 130.000 Jobs. Grünen-Chefin Eva Glawischnig und Volker Plass fordern daher in einer Pressekonferenz am heutigen Montag ein Drei-Punkte-Paket für die Mikrobetriebe.

 

Dieses Paket soll eine Steuerstundung enthalten, weiters sollen die Raten für die Einkommenssteuer-Vorauszahlungen neu berechnet und auf die Einberechnung der automatischen Ertragssteigerung bei der Vorausberechnung der Einkommenssteuer verzichtet werden. Dies wäre nur gerecht, denn die Kleinstunternehmen hätten von der Steuerreform gar nichts gemerkt, betonte der Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, Volker Plass, vor Journalisten. Außerdem würden die Maßnahmen das Budget nicht belasten.

 

»Die Bundesregierung hat auf diese Betriebe vergessen und bisher nur die Großen unterstützt. Die von der Regierung beschlossenen Konjunkturpakete sind sehr träge, größtenteils inhaltslos und nicht unmittelbar wirksam«, kritisierte Plass. Eva Glawischnig gab zu bedenken, dass für das Kernstück des ersten Konjunkturpaketes, den Mittelstandsfonds, im April 2009 noch immer eine Geschäftsführung gesucht wird und die Förderleitlinien erst beschlossen werden müssen.

 

Das Pressepapier zum Download

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