Finanzskandal | 11.06.2011
Wirtschaftskammer setzt Millionen in Sand
Die Insolvenz des Immobilieninvestors R-Quadrat zeigt den leichtfertigen Umgang des ÖVP-Wirtschaftsbundes mit den Beiträgen der Kammermitglieder
Kurier, 11. 6. 2011
Der Standard, 10. 6. 2011
Die Presse, 10. 6. 2011
Kurier, 9. 6. 2011
Kurier, 8. 6. 2011
Die Grüne Wirtschaft fordert die Umsetzung eines
3-Punkte-Sofortpakets:
1. Detaillierte Offenlegung aller Wirtschaftskammer-Veranlagungen inklusive einer vollkommen transparenten Risikobewertung aller Investments. Sowohl die Mitglieder, die hohe Umlagen zahlen, als auch die MitarbeiterInnen, die um Teile ihrer Pension fürchten, haben ein Recht zu wissen, was mit ihren Geldern geschehen ist!
2. Umfassende Einbeziehung der Oppositionsfraktionen der Kammer. Es kann nicht sein, dass einzig der ÖVP-Wirtschaftsbund die Details kennt und alle anderen Fraktionen derartige Skandale ausschließlich aus der Zeitung erfahren.
3. Grundlegende Neuausrichtung des Veranlagungs-Managements der WKO. Anstatt mit hochspekulativen Produkten vollkommen unrealistischen Renditevorgaben hinterher zu laufen, fordern wir eine ethische und sichere Vermögensverwaltung, die Erarbeitung verbindlicher Nachhaltigkeitskriterien sowie eine vollständige Trennung von Risikomanagement und Veranlagung.