Freitag 10. Februar 2012
Steuerrecht | 23.06.2008

Grüne Wirtschaft legt Steuerentlastungspaket für EPUs und Mikrobetriebe vor

Unbürokratische Lösung zur Sechstelbegünstigung für Selbstständige

»Die Einkommenssteuer muss endlich auf dasselbe effektive Niveau gebracht werden wie die Lohnsteuer«, fordert Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft und selbst Ein-Personen-Unternehmer.
»Die derzeit fehlende Sechstelbegünstigung für Selbst-

ständige muss aber gleich in die Einkommen-

steuertarife integriert werden!«

Die Grüne Wirtschaft fordert, die Steuerbegünstigung eines fiktiven »Weihnachts- und Urlaubsgeldes« den Selbstständigen monatlich zukommen zu lassen. Dies würde eine deutliche Entlastung in allen Steuerklassen ergeben. Der Spitzensteuersatz für Selbstständige würde von derzeit 50 Prozent auf 43,71 Prozent sinken.

 

»Die von WKÖ-Präsident Christoph Leitl vorgeschlagene Einführung eines 13. und 14. Monatsgehalts für Selbstständige brächte eine weitere Bürokratisierung des Steuersystems«, meint Plass. So verlangt die WKÖ die Ausdehnung des komplizierten Sechstelsystems für ArbeitnehmerInnen auf die Berufsgruppe der Selbst-

ständigen. »Die Skurrilitäten unseres Steuersystems dürfen bei dieser wichtigsten Entlastungsmaßnahme der geplanten Steuerreform nicht weiter ausgedehnt werden«, so Volker Plass. »Stattdessen müssen wir endlich einen Schritt in Richtung Entbürokratisierung
und Transparenz gehen.«

 

Weiters fordert die Grüne Wirtschaft acht zusätzliche Maßnahmen um das Leben der Kleinstbetriebe und des Mittelstandes spürbar zu erleichtern:

 

» Zum Entlastungspaket der
Grünen Wirtschaft

 

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