Das Ziel: sich vor Ort über den Zustand, die Probleme und Wünsche, aber auch die Erfolge der burgenländischen UnternehmerInnen informieren. Mit von der Partie sind als Fixstarter Christian Schreiter, der Landessprecher der Grünen Wirtschaft, NRAbg. Christiane Brunner und die LTAbg. Grete Krojer und Josko Vlasich.
Das Fazit nach drei solcher Regionentage sollte Wirtschaftskammer und Großparteien zu denken geben:
* Größere Unternehmen spüren die Wirtschaftskrise bereits massiv, Mikrobetriebe nicht, was auf die schlankeren Strukturen und die geringeren Risiken (z.B.: nur wenige Mitarbeiter) zurückzuführen ist, die Mikrobetriebe dynamischer und wendiger machen.
* Es ist im Grunde fast unmöglich, im Burgenland qualifiziertes Personal bzw. Lehrlinge zu bekommen, da es entweder an Bildung im Allgemeinen, oder an der Nichtkenntnis einer zusätzlichen Sprache mangelt.
* Die von der Landesregierung gepriesenen Krisenpakete sind entweder unbekannt (weil noch nicht vorhanden), oder schießen am Ziel vorbei bzw. sind zu klein dimensioniert. Außerdem: Soft-Skills wie: “Wir Burgenländer halten zusammen.” (© SPÖ) bringen den UnternehmerInnen gar nix, wie die Grüne Wirtschaft von den damit Beglückten deutlich zu hören bekam.
“Die Großparteien des Burgenlandes ebenso wie die Wirtschaftskammer sollten darauf achten, nicht nur heiße Luft von sich zu geben, sondern den Betrieben einmal wirklich zuzuhören, um die tatsächlichen Probleme anzugehen. Denn: Die Unternehmer fühlen sich von sinnlosen ‘Krisenmaßnahmen’ nur gefrotzelt!” meint Christian Schreiter.